NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,06 € | 628,14 € |
| 3 | 66,12 € | 595,08 € |
Das Pendelrollenlager 23034 CAME4S11 von NSK (170x260x67 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radial- sowie kombinierte Lasten auf.
Das Pendelrollenlager 23034 CAME4S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 67 mm. Die Bauart zeichnet sich durch zwei Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn aus. Dadurch kompensiert dieses Lager betriebsbedingte Durchbiegungen oder Schiefstellungen der Welle. Mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 deckt es anspruchsvolle Industrieanwendungen ab.
Dieses zweireihige Lager ist speziell für hohe Radialkräfte bei gleichzeitig auftretenden Axialkräften konstruiert. Typische Einsatzbereiche finden sich in schwer belasteten Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen im Betrieb auftreten. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad widersteht das Lager auch thermisch anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Konstruktiv zeigt sich die Bauform unempfindlich gegenüber stoßartigen Belastungen und dynamischen Beanspruchungen im kontinuierlichen Betrieb.
Der verbaute Messingkäfig führt die Rollenkörper präzise und zeigt sich unempfindlich gegenüber Vibrationen sowie Beschleunigungskräften. Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da der Schmierstoff direkt in das Innere der Rollenreihen gelangt. Bei diesem offenen Lager übernehmen die umgebende Gehäusekonstruktion und externe Dichtungen den Schutz vor Verunreinigungen sowie das Halten des Schmierstoffs.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 67 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für die Baugröße 23034. Bei der Konstruktion erleichtern diese Abmessungen den passgenauen Einbau auf zylindrischen Wellensitzen und in standardisierten Lagergehäusen.
Über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierfett oder Schmieröl durch die umgebende Gehäusekonstruktion geschützt und in regelmäßigen Wartungsintervallen erneuert werden.
Massiv gefertigte Messingkäfige bieten eine formstabile Führung der Wälzkörper bei starken Erschütterungen, Wechselbelastungen und erhöhten Betriebstemperaturen. Messing dämpft Schwingungen ab und zeichnet sich durch günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitig reduziertem Schmierstoffangebot aus.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist für übliche Passungspaarungen und Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass sich nach dem Aufpressen auf die Welle ein betriebssicheres Restspiel einstellt.
Das Lager kann in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad betrieben werden. Das Material aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) trägt dazu bei, dass das Bauteil auch bei erhöhter Prozesswärme seine Formstabilität behält.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings erlaubt es den beiden Rollenreihen samt Innenring, sich winklig zu verkippen. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle oder betriebsbedingte Wellendurchbiegungen selbsttätig aus, ohne dass schädliche Kantenspannungen an den Rollen entstehen.
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