NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,14 € | 127,24 € |
Das Pendelrollenlager 22213 CAME4C3 von NSK (65x120x31 mm) bietet erhöhte C3-Lagerluft, einen Messingkäfig und nimmt hohe radiale Belastungen auf.
Das Pendelrollenlager 22213 CAME4C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm. Das Lager stammt von NSK und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Typische Konstruktionen nutzen diesen Lagertyp für schwere radiale Lasten, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Dank der Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere führen.
Das Pendelrollenlager eignet sich für industrielle Wellenlagerungen, die hohen radialen Kräften und kombinierten Axiallasten standhalten müssen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Bauform Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Da die Konstruktion offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung die Rollen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Ausführung CAME4C3 kombiniert einen massiven Messingkäfig mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3. Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper präzise und bewährt sich bei starken Vibrationen sowie hohen Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die vergrößerte C3-Lagerluft kompensiert die thermische Ausdehnung im Betrieb oder feste Passungen auf der 65-mm-Welle. Dadurch dreht das Lager frei, ohne dass es unter Wärmeeinfluss zu unzulässigen Verspannungen kommt.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 31 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der Standardausführung der Bauform 22213 und erlauben den Einbau in genormte Gehäuseeinheiten oder Wellensitze im Maschinenbau.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, falls starke Erwärmung während des Betriebs auftritt oder feste Passungen den Innenring auf der Welle aufweiten.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. In Verbindung mit dem Messingkäfig und dem Wälzlagerstahl 100Cr6 behält das Lager auch bei thermischer Belastung seine Laufgenauigkeit. Voraussetzung hierfür ist ein Schmiermittel, das für diesen Temperaturbereich ausgelegt ist.
Die Schmierstoffzufuhr gelingt über eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch unmittelbar zwischen die Rollenkränze. Da das Lager offen ausgeführt ist, bestimmen Betriebsbedingungen und Einbauumgebung die Wahl des passenden Schmierstoffs.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Rollen. Gegenüber Ausführungen aus Stahlblech oder Kunststoff zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen, wechselnden Belastungen und höheren Drehzahlen aus.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert präzise Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie genügt den Anforderungen der meisten standardisierten Konstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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