FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,99 € | 56,82 € |
| 30 | 5,97 € | 53,84 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22207 -E1-XL-C4 (35x72x23 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und bewältigt hohe Radialkräfte bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Das Pendelrollenlager 22207 -E1-XL-C4 von FAG nimmt schwere radiale und axiale Belastungen in Industrieanwendungen auf. Die doppelreihige Tonnenrollen-Konstruktion passt sich durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn selbsttätig an Schiefstellungen der Welle an. Gefertigt aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses offene Wälzlager durch eine hohe Formstabilität aus. Eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit starken Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern bei gleichzeitig hohen Radialkräften. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Lager flexibel in Gehäusekonstruktionen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung integrieren. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist die Konstruktion für thermische Beanspruchungen ausgelegt. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei veränderlichen Drehzahlen sicher entlang der Laufbahnen.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen von Welle und Innenring im Betrieb aus. Wenn zwischen Innenring und Außenring Temperaturunterschiede entstehen oder feste Passungen gewählt werden, beugt das C4-Radialspiel einem Klemmen der Wälzkörper vor. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter thermischer Last. Vor dem Einbau sollten die Passflächen passend zur genormten Toleranzklasse P0 ausgelegt werden.
Das Lager weist eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 23 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Baureihe 22207. Mit diesen Standardabmessungen passt das Wälzlager in genormte Gehäuseeinheiten und auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Bereich von C3 und der Normalspielklasse liegt. Dieses zusätzliche Spiel kompensiert Wärmedehnungen im laufenden Betrieb oder den Passungsdruck bei festen Presssitzen auf Welle und Gehäuse, wodurch die Rollen frei abrollen können.
Die Schmierung erfolgt extern über Schmierfett oder Schmieröl. Der Außenring besitzt dafür eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen gelangt der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr schützt die Kontaktflächen vor Verschleiß.
Dieses Pendelrollenlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der formstabile Wälzlagerstahl 100Cr6 und der unempfindliche Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Für den dauerhaften Einsatz bei hohen Temperaturen ist ein temperaturbeständiger Schmierstoff erforderlich.
Im Außenring verläuft eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden tonnenförmigen Rollenreihen frei ausrichten. Bei Wellendurchbiegungen oder Montageversatz schwenkt der Innenring mitsamt Rollensatz ohne Funktionsverlust im Außenring. Dies reduziert Kantenspannungen und verhindert vorzeitige Ermüdung der Bauteile.
Das Lager wird in der Normaltoleranzklasse P0 gefertigt, was den Spezifikationen PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf. Sie erfüllt die Vorgaben für herkömmliche Wellenpassungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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