FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,34 € | 215,57 € |
| 5 | 22,68 € | 204,23 € |
Das Pendelrollenlager 22313 -E1A-XL-M-C3 von FAG bietet mit 65 mm Bohrung, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22313 -E1A-XL-M-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere radiale und axiale Beanspruchungen. Mit den Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser sowie 48 mm Breite gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen im Betrieb konstruktiv aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist mit einer Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring versehen, wodurch frischer Schmierstoff direkt in das Innere gelangt.
Dieses Lager eignet sich vor allem für anspruchsvolle Industrieantriebe und schwere Maschinen, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten. Typische Einsatzgebiete sind mechanische Antriebe und verfahrenstechnische Anlagen mit hohen radialen Führungskräften. Dank des massiven Messingkäfigs widersteht die Rollenführung starken Beschleunigungen und anhaltenden Schwingungen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ermöglicht zudem den Betrieb in thermisch beanspruchten Anlagenbereichen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen trägt dazu bei, Verspannungen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Wellenpassungen zu vermeiden. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich besonders bei stoßartigen Lasten. Da es sich um ein offenes Lager handelt, werden Schmierstoff und externe Abdichtung auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen abgestimmt, um Schmutzeintrag zu vermeiden.
Mit einer Innenbohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Gesamtbreite von 48 mm entspricht das Bauteil den genormten Dimensionen der Baureihe 22313. Vor dem Einbau sollten Wellensitz und Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit geprüft werden, um eine einwandfreie Passung sicherzustellen.
Durch die Lagerluftklasse C3 steht mehr radiales Spiel als bei der Normalausführung zur Verfügung. Dehnt sich der Innenring bei betrieblicher Erwärmung oder durch feste Passungen stärker aus als der Außenring, gleicht das vergrößerte Spiel diese Maßänderung aus und mindert das Risiko von Verspannungen.
Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut und mehrere Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt über eine entsprechende Gehäusebohrung direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im eingebauten Zustand und verteilt das Schmiermittel gleichmäßig über die gesamten Kontaktflächen der Laufbahnen.
Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und widerstehen mechanischen Belastungen bei Schwingungen oder Stoßkräften. Die Wälzkörper werden auch bei dynamischen Beanspruchungen exakt geführt, was den Einsatz in anspruchsvollen Betriebszuständen unterstützt, in denen Standard-Stahlblechkäfige an mechanische Grenzen stoßen.
Ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die offene Bauform eine freie Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett. Der Einbau erfolgt bevorzugt in geschlossenen Gehäusen oder in Kombination mit externen Dichtelementen, wodurch sich der Schmierstoff exakt passend zu den Betriebsbedingungen auswählen lässt.
Für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist der verarbeitete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ausgelegt. Damit deckt das Bauteil sowohl kühle Umgebungen als auch höhere Betriebstemperaturen durch Prozesswärme ab, sofern das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
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