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Das Pendelrollenlager 22209 -E-K-W33 (45x85x23 mm) gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und nimmt schwere Radiallasten bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad auf.
Das Pendelrollenlager 22209 -E-K-W33 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager für industrielle Lagerungen mit hohen Radialkräften und axialen Führungskräften. Mit den Abmessungen von 45 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite eignet sich dieses Bauteil für Konstruktionen mit Wellendurchbiegungen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das offene Lager winkeleinstellbar ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist das Lager für den regulären Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager findet Verwendung bei mechanischen Konstruktionen, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Verformungen zwischen Gehäuse und Welle auftreten. Durch den internen Aufbau gleicht das Lager Schiefstellungen ohne unzulässig hohe Kantenpressung aus. Die Bauart nimmt schwere radiale Lasten sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Einsatz findet die offene Ausführung vorwiegend in geschützten Einheiten mit bauseitiger Schmierstoffversorgung.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen, wodurch sich die verbleibende Radiallagerluft beim Aufschieben einstellen lässt. Das Merkmal W33 verweist auf eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring. Das Schmiermittel gelangt hierdurch direkt zu den Rollensätzen. Da es sich um eine offene Bauform handelt, schützt eine Gehäuseabdichtung das Lagerinnere vor Fremdkörpern.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine sphärische Außenringlaufbahn, wodurch es Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen selbsttätig ausgleicht. Mit den Maßen 45x85x23 mm und einem Stahlblechkäfig nimmt es radiale sowie kombinierte axiale Belastungen auf. Die Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ab.
Die Kennzeichnung K steht für eine kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Lager lässt sich wahlweise direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder unter Verwendung einer Spannhülse auf zylindrischen Wellen montieren. Beim axialen Verschieben auf dem Kegelsitz verringert sich die Radiallagerluft kontrolliert.
Das Nachsetzzeichen W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut an der Mantelfläche des Außenrings kombiniert mit radialen Schmierbohrungen. Diese Geometrie ermöglicht das Nachschmieren von außen direkt in die Lagerreihen, sodass sich Schmierfett oder Schmieröl gleichmäßig im Wälzkörperraum verteilt.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für übliche Passungsverhältnisse ausgelegt ist. Bei der Montage mit kegeliger Bohrung verringert sich diese Lagerluft durch das radiale Aufweiten des Innenrings beim axialen Aufschieben auf den konischen Sitz, was bei der Montageabstimmung zu berücksichtigen ist.
Die offene Ausführung verzichtet auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe ungehindert zirkulieren können. Sie kommt bevorzugt in geschlossenen Getrieben oder Gehäuseeinheiten zum Einsatz, bei denen externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit übernehmen.
Das Modell entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 nach Wälzlagernormen. Diese Genauigkeitsklasse deckt die typischen Passungsanforderungen im Maschinenbau ab und ermöglicht einen wirtschaftlichen Einsatz mit standardisierten Toleranzfeldern an Welle und Gehäuse.
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