NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,54 € | 143,38 € |
| 20 | 15,09 € | 135,83 € |
Das Pendelrollenlager 22217 EAKE4 von NSK mit den Maßen 85x150x36 mm bietet eine konische Bohrung für den festen Sitz bei hohen Radiallasten.
Das NSK Pendelrollenlager 22217 EAKE4 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 36 mm. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht das offene Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung eignet sich für anspruchsvolle Industrieantriebe und schwere Maschinenbauten, bei denen hohe radiale und axiale Kräfte gleichzeitig auf die Lagerstelle einwirken.
Konstrukteure setzen dieses Pendelrollenlager vor allem dort ein, wo hohe Radialbelastungen auftreten und Wellendurchbiegungen nicht vollständig vermeidbar sind. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei schweren Industrieantrieben und Getrieben. Das offene Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt ein Nachschmieren direkt über das Gehäuse, was die Instandhaltung im laufenden Betrieb erleichtert.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage bestimmen Sie das verbleibende Betriebsspiel über den axialen Verschiebeweg und die damit verbundene Reduzierung der normalen Radiallagerluft. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf ihrer Bahn. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 unterstützt den maßhaltigen Lauf bei Austausch- oder Neukonstruktionen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 22217 und bieten eine verlässliche Austauschbarkeit bei bestehenden Gehäusen und Wellenanschlüssen.
Ein Kegelverhältnis von 1:12 beschreibt die Zunahme des Durchmessers um einen Millimeter pro zwölf Millimeter axialer Länge. Diese Form erlaubt die Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung von Spannhülsen, wodurch sich das Lagerspiel während des Aufschiebens exakt einstellen lässt.
Zur gezielten Schmiermittelzufuhr verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Rollenreihen. Da keine integrierten Dichtungen verbaut sind, übernimmt das umgebende Lagergehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Wälzlager aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Dieser weite Arbeitsbereich ermöglicht den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieantrieben und Getrieben ohne Festigkeitsverlust der Bauteile.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel für reguläre Einbaubedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Da sich das Radialspiel beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert, sollte die verbleibende Lagerluft während der Montage sorgfältig überprüft werden.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus hinsichtlich Maßgenauigkeit, Rundlauf und Planlauf, sodass ein unkomplizierter Wechsel ohne Sonderpassungen gelingt.
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