FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,08 € | 286,41 € |
| 5 | 30,15 € | 271,34 € |
Das Pendelrollenlager 22317 -E1-XL-C4 von FAG (85x180x60 mm) nimmt hohe kombinierte Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22317 -E1-XL-C4 von FAG ist für beanspruchte Lagerstellen im industriellen Maschinenbau ausgelegt. Mit den Hauptabmessungen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 60 mm Breite eignet sich die Ausführung für hohe Traglasten. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht dieses Wälzlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring aus. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht die Zuführung von Schmierstoffen im Betrieb.
Dieses Pendelrollenlager wird vor allem in Industrieanwendungen eingesetzt, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Durch die Rollenanordnung nimmt das Lager gleichzeitig hohe radiale sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Die offene Konstruktion ermöglicht eine anwendungsbezogene Schmierstoffwahl und lässt sich in Lagerstellen mit Zwangsschmierung oder externem Gehäuseschutz einbinden.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalspielgruppe. Dieses Radialspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen bei deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring auszugleichen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse zu ermöglichen. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad bleibt dadurch die Beweglichkeit der Wälzkörper erhalten. Zudem entspricht das Lager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 60 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in passende Lagergehäuse oder Maschinengehäuse für mittlere bis schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau.
C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Lagerbereich liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei hoher Betriebswärme und verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn Innen- und Außenring mit festem Presssitz montiert sind.
Das Lager verfügt über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring. Über diesen Schmierkanal lässt sich Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Da das Lager ungedichtet ist, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz.
Gefertigt aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl und ausgerüstet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Damit eignet sich das Bauteil für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen, sofern der gewählte Schmierstoff für diesen Bereich freigegeben ist.
Die Schmiernut leitet Schmierfett oder Schmieröl gleichmäßig zu den Schmierbohrungen im Außenring. Von dort fließt das Schmiermittel unmittelbar in den Kontaktbereich der Rollen und Laufbahnen. Dies vereinfacht Nachschmierintervalle, ohne dass das Schmiermittel seitlich an den Wälzkörpern vorbeigepresst werden muss.
Das Bauteil ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Spezifikation bietet die im industriellen Maschinenbau übliche Maß- und Laufgenauigkeit für rotierende Wellen und passt zu regulären Passungsauslegungen von Wellensitzen sowie Gehäusebohrungen.
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