FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,33 € | 196,22 € |
| 5 | 20,66 € | 185,89 € |
Das Pendelrollenlager 22219 -E1-XL-K-C4 bietet mit 95 mm Bohrung und 170 mm Außendurchmesser eine tragfähige Lagerstelle für schwere radiale Lasten.
Das Pendelrollenlager 22219 -E1-XL-K-C4 von FAG nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf. Durch tonnenförmige Wälzkörper auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Die offene Konstruktion aus Wälzlagerstahl arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Der Stahlblechkäfig führt die Rollensätze gleichmäßig, während eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring das Nachschmieren vereinfacht.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für mechanisch stark beanspruchte Industrieantriebe und Lagerungen mit hohen Radiallasten. Überall dort, wo unter hohen Betriebskräften Wellendurchbiegungen entstehen oder Gehäusefluchtungsfehler auftreten, kompensiert die sphärische Laufbahn diese Schiefstellungen wirksam. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über Umlauföle oder Schmierfette im Gehäuse. Der Stahlblechkäfig führt die Rollen auch bei wechselnden Betriebsbedingungen gleichmäßig.
Die Ausführung mit konischer Bohrung (Kegel 1:12) vereinfacht die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Dadurch lässt sich der Festsitz über den axialen Verschiebeweg präzise einstellen. Die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 fängt wärmebedingte Ausdehnungen bei höheren Betriebstemperaturen ab. Zudem gleicht sie das radiale Spiel aus, das sich durch den festen Passungssitz beim Aufpressen verringert.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 43 mm entspricht das Lager der Normreihe für Pendelrollenlager. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und passt in entsprechend genormte Maschinengehäuse.
C4 bezeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel sowie über der Stufe C3 liegt. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn bei starker thermischer Erwärmung oder festen Übermaßpassungen das Lagerspiel im Betrieb zusammenschrumpft.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt die Befestigung auf konischen Wellensitzen oder die Montage mit passenden Spann- und Abziehhülsen auf glatten zylindrischen Wellen, wobei die radiale Lagerluftminderung als Maßstab für den Festsitz dient.
Der Außenring besitzt eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dadurch gelangt Schmierstoff aus einer externen Schmiereinrichtung direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Da das Lager ungedichtet ist, schützt das umliegende Gehäuse den Innenraum vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Zulässig ist eine Einsatztemperatur von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig machen das Bauteil für thermisch anspruchsvolle Umgebungen tauglich. Wichtig ist dabei die Auswahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Zwei Reihen tonnenförmiger Wälzkörper rollen in einer sphärisch hohlkugeligen Laufbahn des Außenrings ab. Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Durchbiegungen unter Last stellt das Rollenpaket stufenlos nach, wodurch Kantenpressungen an den Wälzkörpern vermieden werden.
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