SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 125,68 € | 2.387,75 € |
| 3 | 251,34 € | 2.262,09 € |
Das SKF Pendelrollenlager 22334 CCKJA/W33VA405 (170x360x120 mm) ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Siebmaschinen und Vibrationsanlagen ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22334 CCKJA/W33VA405 von SKF ist ein zweireihiges Rollenlager für schwere mechanische Belastungen bei dynamischer Schiefstellung. Mit den Hauptabmessungen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 360 mm Außendurchmesser und 120 mm Breite nimmt dieser Wälzlagertyp gleichzeitig hohe Radial- und Axialkräfte auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet eine hohe Gefügefestigkeit. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Bauteil auch unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen einsatzfähig.
Vorrangig kommt diese Spezialausführung in Schwingsieben und Vibrationsmaschinen zum Einsatz, bei denen wiederkehrende Stöße und Beschleunigungen auftreten. Die Auslegung für schwingende Beanspruchung wirkt vorzeitigem Materialverschleiß entgegen. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager betriebsbedingte Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen der Welle im Betrieb aus. Die Konstruktion ist darauf abgestimmt, mechanische Schocklasten in Aufbereitungs- und Förderanlagen aufzunehmen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert Ihnen die Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spannhülsen. Gleichzeitig besitzt das Pendelrollenlager 22334 eine stark erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist notwendig, da der Innenring beim axialen Aufpressen aufgeweitet wird und sich das Radialspiel dadurch verringert. Zudem kompensiert die zusätzliche Lagerluft die betriebliche Erwärmung bei starker Reibung oder Schwingungsbelastung, sodass das Lager nicht verspannt.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm sowie einer Baubreite von 120 mm bietet das Bauteil genormte Hauptabmessungen. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12 zur gezielten Einstellung des Radialspiels bei der Montage.
Dieses Nachsetzzeichen kennzeichnet eine Sonderausführung für schwingende Beanspruchung, wie sie typischerweise in Schwingsieben vorkommt. Das Lager besitzt engere Toleranzen mit einer Bohrungstoleranz nach P5 und einer Außendurchmessertoleranz nach P6. Diese Passgenauigkeit mindert Relativbewegungen im Lagersitz unter wechselnden Beschleunigungen.
Das vergrößerte Lagerspiel gleicht den Schwund an Radialluft aus, der beim Aufschieben der konischen Innenringbohrung auf den Wellensitz entsteht. Zudem stellt die vergrößerte Lagerluft sicher, dass das Wälzlager bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad auch bei thermischer Dehnung freigängig bleibt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Zudem weist der Außenring weder eine Schmiernut noch Schmierbohrungen auf. Die Abdichtung gegen Schmutz sowie die Versorgung mit Schmierstoff müssen vollständig über das Gehäuse der jeweiligen Maschine realisiert werden.
SKF setzt bei dieser Ausführung auf einen formstabilen Stahlblechkäfig. Dieser Käfig führt die Rollen beider Reihen präzise und widersteht den mechanischen Trägheitskräften bei Schwingbelastungen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad.
Die Montage der kegeligen Bohrung (Kegel 1:12) erfolgt entweder unmittelbar auf einem konischen Zapfen oder unter Verwendung einer Spann- bzw. Abziehhülse. Durch das axiale Aufschieben dehnt sich der Innenring aus, wodurch sich die radiale Lagerluft messbar verringert, bis der passende Festsitz erreicht ist.
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