SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 50,50 € | 959,60 € |
| 3 | 101,01 € | 909,09 € |
Pendelrollenlager 22324 CCJA/W33VA405 von SKF mit 120 mm Bohrung, 260 mm Außendurchmesser und 86 mm Breite für schwingende Beanspruchungen.
Das Pendelrollenlager 22324 CCJA/W33VA405 von SKF ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieumgebungen mit ausgeprägter Schwingbelastung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) deckt diese Ausführung einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Die doppelreihige Tonnenrollen-Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt sich die Komponente flexibel in bestehende Schmierkonzepte integrieren.
Diese Sonderausführung ist speziell auf Schwingsiebe und Anlagen mit schwingender Beanspruchung abgestimmt. Die rotierenden Unwuchten in Sieb- und Brechermaschinen erzeugen permanente Wechselkräfte und Wellendurchbiegungen. Dank der tonnenförmigen Rollen kompensiert das Lager solche Winkelfehler im laufenden Betrieb, wodurch punktuelle Kantenspannungen vermieden werden. Betreiber von Vibrationsanlagen und schweren Aufbereitungsmaschinen nutzen diesen Lagertyp, um schwere Radialkräfte im Betrieb aufzunehmen.
Die Variante CCJA/W33VA405 verfügt über gezielt abgestimmte Merkmale für Vibrationsbeanspruchungen. Eine stark erhöhte Radiallagerluft soll dem Festklemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung im Schwingbetrieb entgegenwirken. Zudem tragen die eingeengten Toleranzen (Bohrungstoleranz P5 und Außendurchmessertoleranz P6) zu einem definierten Festsitz auf der Welle und im Gehäuse bei. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Schwingbetrieb. Der Außenring ist hier ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 86 mm auf. Diese Abmessungen bestimmen den benötigten Bauraum im Gehäuse und auf der Welle für die Ausführung 22324.
Schwingende Maschinen erzeugen durch ständige Lastwechsel und Reibung betriebsbedingte Erwärmungen. Eine stark vergrößerte Radiallagerluft gleicht das Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring aus. Sie dient dazu, einem radialen Verspannen der Wälzkörper unter harten Betriebsbedingungen entgegenzuwirken.
Die Bezeichnungen stehen für engere Fertigungstoleranzen im Vergleich zur Normaltoleranz. Die Bohrung ist nach P5 toleriert, während der Außendurchmesser der Klasse P6 entspricht. Diese Präzisionsstufen ermöglichen definierte Passungen, die bei Schwingungsbelastungen Passungsrost und Relativbewegungen auf den Lagersitzen vermindern sollen.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) behält der Werkstoff auch bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen seine Formstabilität und Härte.
Weil der Außenring ohne Nut und Schmierbohrungen ausgeführt ist, erfolgt die Fett- oder Ölzufuhr seitlich über das Lagergehäuse. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Schmierstoff und Dichtelemente extern über die umgebende Gehäusekonstruktion bereitgestellt werden.
In dieser Ausführung kommt ein robuster Stahlblechkäfig zum Einsatz. Diese Bauform ist dafür ausgelegt, den Beschleunigungen und stoßartigen Radialkräften standzuhalten, wie sie typischerweise in Schwingsieben und Vibrationsantrieben während des Dauereinsatzes auftreten.
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