FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 22,47 € | 426,98 € |
| 3 | 44,94 € | 404,51 € |
Das Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-C4 von FAG nimmt bei 110x240x80 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-C4 ist ein doppelreihiges Wälzlager für schwere Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Der Hersteller FAG fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), was eine hohe Ermüdungsfestigkeit der Laufbahnen unterstützt. Dank der kugeligen Außenringlaufbahn stellt sich das Rollenpaket bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 80 mm eignet sich die Ausführung für hoch belastete Wellenlagerungen.
Dieses Wälzlager eignet sich für hoch beanspruchte Lagerungen mit hohen Radialkräften und gleichzeitig beidseitig wirkenden Axialkräften. Wenn betriebsbedingte Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten, wirkt die winkelbewegliche Ausführung unzulässigen Kantenspannungen an den Tonnenrollen entgegen. Konstruktionen im schweren Maschinenbau profitieren von dieser Selbsteinstellbarkeit, da sie zusätzliche Zwangskräfte im Betrieb reduziert.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die direkte Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder den flexiblen Aufbau auf glatten Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Die vergrößerte radiale Lagerluft C4 gleicht das radiale Spiel aus, das beim Aufpressen des Innenrings durch dessen Aufweitung abnimmt. Zudem bietet C4 thermische Reserven bei deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring während des Betriebs.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 80 mm. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt. Diese Abmessungen sind auf hoch belastete Lagerstellen im schweren Maschinenbau abgestimmt.
Lager mit dem Kennzeichen K werden entweder direkt auf einen passenden kegeligen Wellenzapfen gepresst oder mit Spann- bzw. Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen befestigt. Beim Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die korrekte Passung wird üblicherweise über die Messung der Lagerluftminderung mit einer Fühlerlehre kontrolliert.
Die Lagerluft C4 liegt über der Standardlagerluft und der Stufe C3. Dieser erweiterte Spielraum ist vorteilhaft, da das Aufpressen auf den kegeligen Sitz die interne Radialluft verringert. Zudem bietet die Ausführung thermische Reserven, falls im laufenden Betrieb erhebliche Temperaturdifferenzen zwischen dem Innenring und dem Außenring entstehen.
Der durchgehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißbeständigkeit und Formstabilität aus. Das Material widersteht den kontinuierlichen Überrollungsbeanspruchungen der Wälzkörper auf den Laufbahnen und trägt dadurch zu einer langen Gebrauchsdauer bei sachgerechter Schmierung bei.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn für beide Rollenreihen. Die Tonnenrollen können sich zusammen mit dem Innenring innerhalb dieser Kugelzone frei schrägstellen. Winkelfehler durch Gehäuseversatz oder dynamische Durchbiegungen der Welle gleicht das Lager im laufenden Betrieb selbstständig aus, wodurch schädliche Kantenbelastungen vermieden werden.
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