FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,02 € | 646,40 € |
| 3 | 68,04 € | 612,38 € |
Das Pendelrollenlager 22232 -E1-XL-K-C4 von FAG (160x290x80 mm) kompensiert Fluchtungsfehler durch seine Winkelbeweglichkeit und bewältigt hohe radiale sowie axiale Belastungen.
Das zweireihige Pendelrollenlager 22232 -E1-XL-K-C4 von FAG ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn passt sich der Rollensatz Schiefstellungen und Durchbiegungen der Welle flexibel an. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 80 mm eignet sich dieses Lager für schwere mechanische Konstruktionen, bei denen kombinierte Kräfte auf die Lagerung einwirken.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem in Lagerstellen mit schweren radialen Lasten sowie beidseitigen axialen Kräften zum Einsatz. Durch die tonnenförmigen Rollen in zwei Reihen verteilt das Wälzlager Stoßbelastungen gleichmäßig und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus. Typische Einsatzfelder finden sich im schweren Maschinenbau sowie in Industriegetrieben, bei denen hohe Traglasterfordernisse herrschen und Wellendurchbiegungen auftreten können.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder zylindrischen Wellen mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Die Kennzeichnung C4 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum ist entscheidend, wenn beim Aufpressen des Innenrings Radialluft reduziert wird oder während des Betriebs hohe Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 80 mm ist das Lager dimensioniert. Es besteht aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist als offenes Wälzlager für die Aufnahme hoher radialer und axialer Kräfte ausgelegt.
Ein Radialspiel nach Klasse C4 liegt über der normalen Lagerluft. Diese vergrößerte Lagerluft gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen beim Aufpressen des kegeligen Innenrings oder durch betriebliche Erwärmung entstehen, und beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor.
Die Montage mit kegeliger Innenbohrung (Kennzeichen K, Kegel 1:12) erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf glatten Wellen. Über den Verschiebeweg oder die messbare Radialluftminderung mit einer Fühlerlehre lässt sich der korrekte Festsitz bestimmen.
Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Rollenreihen winklig ein. Dadurch gleicht das Wälzlager Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Wellendurchbiegungen im Betrieb aus, ohne dass schädliche Kantenspannungen an den Rollen entstehen.
Als Werkstoff kommt Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zum Einsatz. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit, Maßbeständigkeit unter Belastung und eine bewährte Ermüdungsfestigkeit bei schweren Beanspruchungen in anspruchsvollen Getrieben und Industrieanlagen.
Pendelrollenlager kommen zum Zug, wenn sehr hohe radiale Traglasten und gleichzeitige Axialkräfte aufgenommen werden müssen. Während Rillenkugellager empfindlich auf Fluchtungsfehler reagieren, bleiben Pendelrollenlager auch bei dynamischen Wellendurchbiegungen funktionsfähig und verteilen schwere Lasten auf eine breitere Kontaktfläche.
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