FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,69 € | 240,91 € |
| 5 | 25,36 € | 228,24 € |
Das Pendelrollenlager WS22217 -E1-XL-K-2RSR-C3 von FAG bietet beidseitige Abdichtung, eine konische Bohrung und erhöhte C3-Lagerluft bei 85x150x44 mm Hauptabmessungen.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager WS22217 -E1-XL-K-2RSR-C3 gleicht Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen von Wellen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die Bauart kombiniert eine sphärische Außenringlaufbahn mit zwei symmetrischen Rollenreihen für hohe radiale sowie axiale Belastungen. Dank der integrierten Berührungsdichtungen eignet sich das Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen, in denen Schmutz und Feuchtigkeit effektiv abgehalten werden müssen.
Diese Lagerbauform wird bevorzugt in schweren Industrieantrieben eingesetzt, bei denen winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring kompensiert das Pendelrollenlager solche Schiefstellungen ohne Auftreten von Zwangskräften. In Verbindung mit den beidseitigen Dichtungen schützt die Konstruktion das Schmiermittel vor Verunreinigungen. Dies trägt dazu bei, den Wartungsaufwand in staubigen oder feuchten Einsatzbereichen gering zu halten.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenbohrung (Kegel 1:12), die eine Montage direkt auf konischen Wellenzapfen oder mittels passender Spann- und Abziehhülsen erlaubt. Der feste Lagersitz entsteht durch das definierte axiale Aufschieben des Innenrings, wodurch sich das Lagerspiel beim Einbau einstellen lässt. Da sich der Innenring hierbei radial elastisch aufweitet, verringert sich das Radialspiel. Die erhöhte Lagerluft C3 gleicht diesen montagebedingten Luftverlust aus und schafft thermische Reserven für erwärmungsintensive Betriebsphasen.
Dieses Wälzlager verbindet hohe radiale Tragfähigkeit mit der Fähigkeit, Winkelversätze und Wellendurchbiegungen auszugleichen. Die Ausführung besitzt eine kegelige Bohrung für die Hülsenmontage sowie beidseitige Dichtungen gegen Schmutzeintritt. Die werkseitig vergrößerte Lagerluft C3 erleichtert das Einstellen des passenden Restspiels bei festen Passungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Baubreite von 44 mm auf. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen den Austausch in bestehenden Gehäusen. Bei der Auslegung sind die Anschlussmaße der Wellenschultern und Gehäuseanschläge zu beachten.
Das Kennzeichen K steht für eine konische Bohrung mit einem definierten Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform wird nicht auf zylindrische Lagersitze aufgepresst, sondern sitzt auf kegeligen Wellenabschnitten oder zylindrischen Wellen mit Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Durch den axialen Verschiebeweg beim Anziehen lässt sich der Festsitz exakt bestimmen.
Die Lagerluftgruppe C3 liegt über dem normalen Radialspiel. Bei Lagern mit kegeliger Innenbohrung verringert sich das Spiel beim Aufweiten des Innenrings während der Montage messbar. Die C3-Klassifizierung trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen auf Welle oder Hülse ausreichend Restspiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Das Kürzel 2RSR signalisiert beidseitig angebrachte Berührungsdichtungen aus elastomerem Werkstoff mit metallischer Versteifungseinlage. Diese Dichtlippen laufen auf den Borden des Innenrings an und dichten den Lagerinnenraum effektiv gegen feste Partikel und Spritzwasser ab. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Wälzkörperraum zurück.
Die korrekte Festigkeit der Passung wird bei kegeligen Bohrungen in der Regel über das Messen der Radialluftminderung mit einer Fühlerlehre kontrolliert. Alternativ dient das Messen des axialen Verschiebewegs oder des Muttern-Anzugswinkels als Kontrollmaß. So wird vermieden, dass das Lager nach dem Festziehen zu stramm läuft.
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