NACHI
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Das Pendelrollenlager 22224 EXQW33C3 von NACHI mit 120x215x58 mm bietet C3-Lagerluft sowie Schmiernuten für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22224 EXQW33C3 ist ein offenes Wälzlager von NACHI mit 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt hohe radiale sowie kombinierte axiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich dieses Bauteil für thermische Beanspruchungen von -30 bis +200 Grad.
Der Einsatz dieses Pendelrollenlagers empfiehlt sich in Lagerungen mit hohen Radialkräften, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler auftreten. Die winkelbewegliche Konstruktion kompensiert Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne zusätzliche Kantenpressung. Als offenes Lager lässt sich die Baugruppe direkt in öl- oder fettgeschmierte Gehäuse integrieren, sofern die Abdichtung über den Gehäusedeckel erfolgt.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft verfügt über eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum nimmt Wärmeausdehnungen bei thermischen Beanspruchungen bis +200 Grad auf und beugt inneren Verspannungen vor. Das Kürzel W33 weist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin. Wartungspersonal führt Schmierstoffe dadurch direkt in die Laufbahnen zwischen die beiden Rollenreihen ein.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 58 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 22224. Die Toleranzen richten sich nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Bezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Standardluftgruppe. Dieser vergrößerte Spielraum ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen auf der Welle gewählt werden. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Belastung leichtgängig.
Die Schmiernut am Außenumfang ist mit Schmierbohrungen versehen, was herstellerübergreifend dem Kürzel W33 entspricht. Schmierfett oder Schmieröl gelangt über diese Öffnungen gleichmäßig und direkt zwischen die Wälzkörper beider Rollenreihen. Das vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren im eingebauten Zustand über geeignete Lagergehäuse.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne bemessen. Da keine temperaturempfindlichen Elastomer-Dichtungen verbaut sind, hängt die tatsächliche Grenze im Betrieb vor allem vom eingesetzten Schmierstoff ab.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und bietet einen geringeren Drehwiderstand. Es ermöglicht den uneingeschränkten Austausch von Schmierstoffen in öl- oder fettgeschmierten Lagergehäusen. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit muss die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion mit externen Dichtungen versehen werden.
Dieses Wälzlager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Der Käfig führt die balligen Rollen gleichmäßig auf der Laufbahn und trennt die Wälzkörper voneinander. Stahlblechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht und halten Schmierstoffen sowie Temperaturen bis zu +200 Grad stand.
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