FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,26 € | 289,85 € |
| 5 | 30,51 € | 274,60 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-K-C3 bietet mit 95 mm Bohrung und 200 mm Außendurchmesser eine hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-K-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere Belastungen im industriellen Einsatz. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über eine Breite von 67 mm und eignet sich für einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Zur Nachschmierung dienen eine integrierte Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelrollenlager vor allem für Lagerstellen mit hohen radialen Kräften und gleichzeitig auftretenden Axialkräften in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenführungen mit elastischen Verformungen oder Fluchtungsfehlern. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt die Rollen auch bei kontinuierlichen Drehbewegungen. Die offene Bauform ermöglicht eine zielgerichtete Schmierstoffversorgung über externe Schmiersysteme.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K besitzt eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt eine feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben des Innenrings verringert sich das Radialspiel messbar, wodurch sich der Festsitz exakt einstellen lässt. Die werksseitig leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert sowohl diese betriebsbedingte Verringerung des Spiels beim Einbau als auch thermische Ausdehnungen bei hohen Betriebstemperaturen.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Gesamtbreite von 67 mm. Die Abmessungen sowie die Toleranzen entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Hauptabmessungen sind entscheidend für die Auslegung des Gehäusesitzes und der Anschlusskonstruktion.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Gegensatz zu Lagern mit zylindrischer Bohrung montieren Anwender diese Ausführung häufig in Kombination mit einer Spann- oder Abziehhülse. Dies erleichtert den Ein- und Ausbau auf glatten Wellen und gestattet ein genaues Einstellen der gewünschten Lagerluft.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des Innenrings mit konischer Bohrung weitet sich dieser auf, was das radiale Lagerspiel reduziert. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter betriebsbedingter Erwärmung bis zu +200 Grad Celsius noch ausreichendes Betriebsspiel erhalten bleibt.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert es ein externes Schmiermedium wie Schmierfett oder Schmieröl. Zur Schmierstoffzuführung besitzt der Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Dadurch gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollensätze und verteilt sich über die Laufbahnen des Lagers.
Der Innenring, der Außenring sowie die tonnenförmigen Rollen bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Belastungen ausgelegt ist. Für die Führung und Trennung der Wälzkörper setzt der Hersteller einen Stahlblechkäfig ein, der den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius unterstützt.
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