FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,69 € | 69,98 € |
| 30 | 7,37 € | 66,30 € |
Das Pendelrollenlager 22211 -E1-XL von FAG Wälzlager bietet mit den Maßen 55x100x25 mm hohe radiale Belastbarkeit und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22211 -E1-XL ist ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Modell für schwere Lasten. Die Bauform gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion eine flexible Integration in bestehende Schmiersysteme von Maschinen und Getrieben.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf rotierende Wellen wirken und Winkelfehler entstehen können. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsabweichungen auftreten. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn toleriert das Pendelrollenlager statische sowie dynamische Schiefstellungen. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft gezielt, um mechanische Spannungen bei elastischen Wellenbiegungen im laufenden Betrieb wirksam zu reduzieren.
Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht die regelmäßige Wartung, da Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörper gelangt. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmen Sie Schmiermittel und Abdichtung passend zum Betriebsumfeld. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen präzise und widersteht Temperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Standard-Toleranzklasse P0 sowie normale Radiallagerluft ermöglichen eine problemlose Montage auf Standardwellen.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm entspricht das Lager der genormten Baureihe 22211. Dank der zylindrischen Bohrung lässt sich das Bauteil direkt auf passend tolerierte Wellen montieren.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie radialen Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Fett oder Schmieröl bei Bedarf direkt zwischen die Rollenreihen einbringen. Diese Konstruktion unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im gesamten Lagerinnenraum während des Betriebs.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den Einsatz in ölgeschmierten Getrieben oder mit externen Gehäusedichtungen. Sie wählen Schmierstoffart und Wechselintervalle passend zur Betriebsumgebung. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion ein ungehindertes Nachschmieren über die Schmierbohrungen im Außenring.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Wärmestabilisierung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und der robuste Stahlblechkäfig ermöglichen den Einsatz sowohl bei tiefen Umgebungstemperaturen als auch in warmen Industrieumgebungen ohne vorzeitigen Festigkeitsverlust.
Normale Lagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel im ungekürzten Ausgangszustand vor dem Aufpressen auf Welle oder Gehäuse. Dieser Spielraum ist für gängige Passungen und standardmäßige Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach der Montage bleibt dadurch genügend Freiraum für die reibungsarme Bewegung der Wälzkörper.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0, was auch der Kennzeichnung PN oder ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen fest. Sie deckt normale Anforderungen im Maschinenbau ab und ermöglicht den unkomplizierten Einbau auf handelsüblichen Wellensitzen.
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