SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 144,85 € | 2.752,12 € |
| 3 | 289,69 € | 2.607,28 € |
Das Pendelrollenlager 22336 CCKJA/W33VA405 von SKF bietet mit 180x380x126 mm hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Schwingsieb-Einsätze mit konischer Welle.
Das Pendelrollenlager 22336 CCKJA/W33VA405 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für den industriellen Einsatz unter dynamischen Betriebsbedingungen. Die Konstruktion besitzt eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12 sowie einen geführten Stahlblechkäfig. Bei Abmessungen von 180 mm Bohrungsdurchmesser, 380 mm Außendurchmesser und einer Breite von 126 mm nimmt diese Lagereinheit hohe Radialkräfte auf. Das Pendelrollenlager gleicht zudem Fluchtungsfehler der Welle im Gehäuse selbsttätig aus.
Diese Sonderausführung ist gezielt für schwingende Beanspruchungen konzipiert. Konstrukteure nutzen das Lager vor allem in Schwingsieben und Vibrationsmaschinen, in denen starke Beschleunigungen auf die Bauteile einwirken. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollensätze auch bei starken Vibrationen durch die Laufbahn. Dank der Auslegung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad deckt das Lager anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen im Schwerlastbereich ab.
Für den Einbau weist das Lager eine Bohrungstoleranz nach P5 sowie eine Außendurchmessertoleranz nach P6 auf. Diese eingeengten Toleranzfelder erleichtern einen exakten Sitz im Gehäuse und auf der Welle. Die konische Bohrung (Kegel 1:12) ermöglicht die Befestigung direkt auf kegeligen Wellenzapfen oder mittels passender Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Die stark erhöhte Radiallagerluft trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend internes Betriebsspiel verbleibt.
Dieses Wälzlager besitzt die Hauptabmessungen 180x380x126 mm und ist speziell für schwingende Beanspruchungen gefertigt. Neben der konischen Bohrung im Verhältnis 1:12 verfügt die Ausführung über eine stark erhöhte Radiallagerluft sowie engere Toleranzen nach P5 in der Bohrung und P6 am Außenring.
Die kegelige Innenform gestattet die direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder den Einsatz mit Montagehülsen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring messbar auf. Dadurch lässt sich das verbleibende Betriebsspiel vor Ort gezielt einstellen, was feste Passungen ohne thermische Vorbehandlung ermöglicht.
Beim Aufpressen auf den kegeligen Sitz verringert sich das Radialspiel durch die Aufweitung des Innenrings. Zusätzlich führen Schwingbelastungen und Reibung im Betrieb zu Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Die stark vergrößerte Lagerluft dient dazu, ein Verspannen oder Blockieren des Lagers unter Last zu verhindern.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen sowie ohne Nut und Schmierbohrung im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Gehäusekonstruktion. Schmierfett oder Schmieröl werden auf den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad sowie auf die Schwingungsintensität der Anlage abgestimmt.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig und verhindert deren gegenseitige Berührung. Bei schwingenden Bewegungen und zyklischen Beschleunigungskräften führt er die Rollen stabil durch die Lastzone. Das geringe Eigengewicht des Käfigs reduziert die internen Massenkräfte im Betrieb.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Es eignet sich damit für kalte Umgebungen ebenso wie für Anwendungen mit hoher thermischer Eigenwärmung, wie sie bei kontinuierlich vibrierenden Maschinen regelmäßig auftritt.
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