NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Pendelrollenlager 22308 EAKE4 von NSK mit konischer Bohrung 1:12 und den Maßen 40x90x33 mm für beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22308 EAKE4 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten und beidseitigen Axialkräften. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Bauform Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Dieses Modell besitzt die Abmessungen 40x90x33 mm und verfügt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring für eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Konstruktionen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen den Lagerstellen nutzen die winkelbewegliche Ausführung dieses Lagers. Die Tonnenrollen nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen offene Lagerstellen über externe Gehäuse abgedichtet und durch die Schmiernut im Außenring kontinuierlich mit Schmierstoff versorgt werden.
Das Pendelrollenlager 22308 EAKE4 besitzt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Über das axiale Aufschieben lässt sich die normale Radiallagerluft beim Einbau einstellen. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad zulässig, für den auch der integrierte Stahlblechkäfig ausgelegt ist.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Durch die konische Ausführung der 40-mm-Bohrung mit dem Kegel 1:12 verjüngt sich der Innendurchmesser passend für Adapterhülsen oder konische Lagersitze.
Über die im Außenring integrierte Umfangsnut und die zugehörigen Schmierbohrungen gelangt frisches Schmiermittel direkt zwischen die Rollen. Diese Bauform erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da das Schmiermittel zentriert in das offene Lager eingebracht wird, anstatt seitlich an den Borden vorbeigepresst werden zu müssen.
Ein Kegel von 1:12 bedeutet, dass der Durchmesser auf einer axialen Länge von 12 mm um 1 mm zunimmt. Dieser Sitz erlaubt die Befestigung auf zylindrischen Wellen mithilfe passender Spannhülsen oder direkt auf kegelig geschliffenen Wellenzapfen. Beim axialen Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Sowohl der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sowie der externen Dichtung im Gehäuse sollten die jeweiligen Einsatztemperaturen berücksichtigt werden.
Bei dieser Ausführung handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Der Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs müssen über eine externe Gehäuseabdichtung erfolgen. Dies erleichtert das Nachschmieren über die Schmierbohrungen im Außenring und ermöglicht eine freie Schmierstoffwahl.
Die Einstufung nach P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Lauf- und Maßgenauigkeit für Industriewälzlager. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus praxisgerecht ab. Die Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf entsprechen den dafür geltenden Standardnormen.
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