TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,47 € | 66,01 € |
| 30 | 6,95 € | 62,53 € |
Das Pendelrollenlager 22210 KEJW33C3 von TIMKEN bietet mit 50x90x23 mm und konischer Bohrung gezielten Ausgleich von Fluchtungsfehlern bei hohen radialen Belastungen.
Das Pendelrollenlager 22210 KEJW33C3 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte sowie kombinierte axiale Belastungen auf. Die offene Ausführung verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht das direkte Nachschmieren im Betrieb.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsfälle mit hohen kombinierten Lasten, Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Die tonnenförmigen Rollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager formstabil. Der Einsatz empfiehlt sich vorrangig dort, wo elastische Rahmenkonstruktionen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler eine starre Lagerung ausschließen.
Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb unterschiedlich stark erwärmen oder Passungen die Lagerluft verengen. Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erlaubt eine Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz verringert sich das Radialspiel messbar, wodurch sich das gewünschte Betriebsspiel gezielt einstellen lässt.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für hohe Belastbarkeit.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über die im Außenring integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen (Merkmal W33). Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsarbeiten direkt zwischen die Rollenreihen. Eine geeignete Abdichtung im umgebenden Gehäuse schützt die offene Konstruktion vor Verschmutzung.
Lager mit dem Bohrungskegel 1:12 werden entweder auf einen passenden kegeligen Wellenzapfen oder mit Hilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrische Wellen montiert. Während des axialen Aufschiebens weitet sich der Innenring auf, wodurch die radiale Lagerluft kontrolliert abnimmt. Der erreichte Festsitz lässt sich mit einer Fühlerlehre überprüfen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über der Normalluft liegende Radiallagerluft. Sie kompensiert das radiale Spiel, das beim Aufpressen des Innenrings auf den konischen Sitz verloren geht. Zudem gleicht das vergrößerte Spiel betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus, ohne dass es zu Zwangskräften kommt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Gefüge aus Standard-Wälzlagerstahl bleiben in dieser Spanne maßhaltig. Für den dauerhaften Einsatz bei höheren Temperaturen ist ein entsprechend temperaturfestes Schmiermittel zu wählen.
Pendelrollenlager nehmen gleichzeitig sehr hohe Radialkräfte und Stoßbelastungen auf, während sie Winkelfehler von wenigen Grad ausgleichen. Durchbiegungen langer Wellen oder Fluchtungsungenauigkeiten zwischen getrennten Lagergehäusen führen daher nicht zu Kantenläufern oder vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen.
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