FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 86,03 € | 1.634,51 € |
| 3 | 172,05 € | 1.548,49 € |
Das Pendelrollenlager 23238 -BE-XL von FAG bietet mit 190x340x120 mm solide Tragfähigkeit, normale Radiallagerluft und erhöhte P5-Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23238 -BE-XL von FAG nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axiallasten in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese offene Lagereinheit für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, schützt eine gehäuseseitige Abdichtung vor Schmutzeintrag, während Schmierstoff gezielt zugeführt wird.
Typische Einsatzgebiete liegen im schweren Maschinen- und Anlagenbau, bei denen große Wellendurchmesser und hohe Lasten auftreten. Durch die Innengeometrie kompensiert das Wälzlager Durchbiegungen der Welle ohne unzulässige Kantenspannungen. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen bei kontinuierlichen Drehbewegungen. Konstrukteure nutzen diese Bauform bevorzugt in schweren Maschinenlagerungen, in denen stabile Laufeigenschaften unter veränderlichen Betriebsbedingungen verlangt werden.
Dieses Modell kombiniert die normale Maßgenauigkeit PN mit der eingeengten Laufgenauigkeit P5. Eine höhere Laufgenauigkeit verringert Rundlaufabweichungen und unterstützt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Wellenlagerungen. Für die Instandhaltung bietet der Außenring eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenreihen. Bei der Auslegung sind die Maße von 190 mm Innen-, 340 mm Außendurchmesser und 120 mm Breite mit den Gehäusepassungen abzugleichen.
Die Abmessungen betragen 190 mm Innendurchmesser, 340 mm Außendurchmesser und 120 mm Breite. Diese Kennwerte bestimmen die Dimensionierung der Lagersitze auf der Welle und im Gehäuse. Vor dem Einbau sind die entsprechenden Passungsmaße der Anschlussbauteile zu prüfen.
Die Spezifikation kombiniert eine Maßgenauigkeit nach PN mit einer feiner tolerierten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die Außenmaße folgen Standardtoleranzen, während die Rundlauftoleranzen der Ringe enger gefasst sind. Dies mindert Schwingungen im Betrieb und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei präzise geführten Wellen.
Eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet das Schmiermittel direkt in das Lagerinnere. Über entsprechende Kanäle im Lagergehäuse lässt sich Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Rollenreihen einbringen. Dies vereinfacht die Instandhaltung und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung an den Kontaktflächen.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Da keine integrierten Dichtungen verbaut sind, richtet sich das thermische Einsatzfenster der Lagerung vor allem nach dem verwendeten Schmierstoff sowie der Dichtungskonstruktion des Gehäuses.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die beiden Rollenreihen. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Stahlblechkäfige eignen sich für weite Temperaturbereiche und vertragen übliche Industrieschmierstoffe ohne chemische Einschränkungen.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen. Sie bietet den Rollen ausreichend radialen Spielraum nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle. Bei extremen thermischen Dehnungen zwischen Welle und Gehäuse kommen alternativ vergrößerte Lagerluftklassen zum Einsatz.
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