SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,50 € | 161,49 € |
| 20 | 16,99 € | 153,00 € |
Das Pendelrollenlager 22216 EK von SKF bietet mit 80 mm konischer Bohrung und integrierter Schmiernut hohe Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Beim Pendelrollenlager 22216 EK handelt es sich um ein offenes Wälzlager der SKF Explorer Leistungsklasse. Es nimmt vorwiegend schwere Radialkräfte auf und toleriert gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ermöglicht einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Anwender nutzen das Lager vor allem in industriellen Lagerungen, bei denen hohe Belastungen mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen einhergehen. Durch den Stahlblechkäfig werden die Rollen auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen geführt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtungen handelt, lässt sich das Lager in fett- oder ölgeschmierte Gehäusesysteme einbinden.
Das Nachsetzzeichen EK kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 sowie eine optimierte Innenkonstruktion. Die Montage erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels passender Spann- oder Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Über das axiale Verschieben auf dem Kegelsitz lässt sich die verbleibende Radiallagerluft einstellen. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring dient der gezielten Zuführung des Schmierstoffs.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Bei der Innenbohrung handelt es sich um eine konische Ausführung im Kegelverhältnis 1:12, wodurch sich der Innendurchmesser über die Lagerbreite verjüngt.
Die Kennzeichnung steht bei SKF für die Kombination aus optimierter Innengeometrie (E) und konischer Bohrung (K) im Kegelverhältnis 1:12. Das Lager verfügt über Schmierbohrungen mit Umfangsnut am Außenring sowie einen formstabilen Stahlblechkäfig zur Führung der Rollensätze.
Ausgeführt ist das Bauteil mit normaler Radiallagerluft. Bei den Fertigungstoleranzen gilt eine Maßgenauigkeit nach Klasse PN sowie eine gesteigerte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5, was einen ruhigen Rundlauf unterstützt.
Über eine umlaufende Nut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die Rollen. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, dichtet das umgebende Gehäuse den Schmierbereich gegen Austritt und Fremdkörper ab.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig decken diese Spanne temperaturstabil ab, wobei der eingesetzte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sein muss.
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