FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 52,94 € | 1.006,16 € |
| 3 | 105,91 € | 953,19 € |
Das Pendelrollenlager 22236 -E1-XL von FAG gleicht mit seinen Maßen 180x320x86 mm Fluchtungsfehler aus und nimmt sehr hohe radiale Lasten auf.
Das zweireihige Pendelrollenlager 22236 -E1-XL eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen im schweren Maschinenbau. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn passt sich das Lager Schiefstellungen der Welle selbsttätig an. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der integrierte Stahlblechkäfig verleihen dem Wälzlager Formstabilität. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben ist dieses Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Konstrukteure setzen diese Baugröße bevorzugt bei schweren Wellenlagerungen ein, an denen dynamische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen Industriegetriebe und schwere mechanische Antriebe mit hohen radialen Belastungen. Durch die normale Radiallagerluft bleibt bei regulären Betriebstemperaturen das vorgesehene Betriebsspiel erhalten. Da das Lager beidseitig offen konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.
Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht das direkte Einpressen von frischem Schmierstoff in das Wälzkörperinnere. Das Schmiermittel verteilt sich dadurch gleichmäßig auf beide Rollenreihen und den Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung ist die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) für Welle und Gehäusesitz zu berücksichtigen. Die standardmäßige Maßgenauigkeit erleichtert Instandhaltern den zeitsparenden Austausch vorhandener Lager ohne Nacharbeit an den Anschlussflächen.
Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Breite von 86 mm bietet das Lager genormte Hauptabmessungen. Diese Anschlussmaße erlauben die fachgerechte Montage auf zylindrischen Wellensitzen und den direkten Einbau in vorbereitete Maschinengehäuse für hohe Belastungen.
P0, herstellerübergreifend auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet, steht für die normale Fertigungstoleranz von Wälzlagern. Sie deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und erlaubt eine problemlose Passungsauslegung mit standardmäßigen Passungen für Gehäuse und Welle.
Über eine umlaufende Nut mit integrierten Schmierbohrungen am Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Vorgehen transportiert verbrauchtes Fett gezielt ab und versorgt den Stahlblechkäfig gleichmäßig mit frischem Schmierstoff.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtscheiben, um Reibungsverluste zu minimieren und eine freie Schmiermittelzirkulation zu ermöglichen. Die Abdichtung gegen Staub, Späne oder Feuchtigkeit muss in diesem Fall die umgebende Gehäusekonstruktion übernehmen, beispielsweise durch Labyrinthdichtungen oder Radial-Wellendichtringe.
Aufgrund des hitzebeständigen 100Cr6-Wälzlagerstahls und des Stahlblechkäfigs deckt die Ausführung einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Bei höheren Temperaturen muss das gewählte Schmiermittel entsprechend hitzestabil bleiben, damit der tragende Schmierfilm im Kontaktbereich der Wälzkörper stabil bleibt.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Das Radialspiel dient dazu, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle und bei betriebsbedingter Erwärmung ein funktionsfähiges Restspiel erhalten bleibt.
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