FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,83 € | 110,83 € |
| 20 | 11,66 € | 105,00 € |
Das Pendelrollenlager 22309 -E1-XL-T41A von FAG (45x100x36 mm) ist für schwingende Beanspruchungen und den Ausgleich von Fluchtungsfehlern konstruiert.
Das Pendelrollenlager 22309 -E1-XL-T41A von FAG nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse winkelbeweglich aus. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie den Stahlblechkäfig bleibt die Konstruktion auch bei starken Schwingungen formstabil. Als offenes Wälzlager besitzt es keine integrierten Dichtscheiben. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Der Haupteinsatzbereich liegt bei Schwingsieben, bei denen Schwingungen und dynamische Beschleunigungen auf die Lagerstelle einwirken. Die T41A-Spezifikation ist auf diese Wechselbelastungen ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Dadurch bleibt das Lager auch bei thermischer Erwärmung durch Reibung oder Schwingarbeit einsatzfähig, während das Gehäuse für den nötigen Schutz gegen Schmutz sorgt.
Die Ausführung T41A besitzt eine stark erhöhte Radiallagerluft. Bei schwingender Beanspruchung erwärmt sich der Innenring oft schneller als der Außenring. Ein zu enges Lagerspiel könnte in solchen Fällen zum Klemmen der Rollen führen. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager trotz Wärmedehnung leichtgängig abrollt. Bei der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 orientiert sich das Bauteil an den üblichen Normaltoleranzen für den Maschinenbau.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 36 mm. Mit diesen Abmessungen lässt sich das Wälzlager in passend ausgelegte Gehäuse für Pendelrollenlager integrieren.
Schwingungsintensive Anwendungen führen zu rascher Erwärmung und Verformung der Welle. Die stark vergrößerte Radiallagerluft wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Innenring und Außenring ungleichmäßig ausdehnen. Dadurch bleibt die Rollbewegung auch bei Schwingungen und höheren Betriebstemperaturen leichtgängig.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für Formstabilität sorgt. Die Rollen werden durch einen Stahlblechkäfig geführt, der den auftretenden Radialbeschleunigungen bei Schwingsiebanwendungen standhält.
Über die Schmierbohrungen und die Schmiernut im Außenring gelangt das Schmiermittel unmittelbar zu den Rollen und Laufbahnen. Weil die Ausführung offen ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über die externe Gehäuseabdichtung.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Damit eignet es sich für Umgebungen mit zusätzlicher Erwärmung durch dynamische Schwingbewegungen. Die eingesetzten Schmierstoffe müssen für dieses Temperaturfenster geeignet sein.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich (Normaltoleranz). Maß- und Rundlauftoleranzen entsprechen den gängigen Vorgaben für den allgemeinen Maschinenbau, sodass marktübliche Wellen- und Gehäusepassungen verwendet werden können.
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