NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,16 € | 117,14 € |
| 20 | 12,33 € | 110,97 € |
Das Pendelrollenlager 22311 EAKE4C3 von NSK bietet mit 55x120x43 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das zweireihige Pendelrollenlager 22311 EAKE4C3 nimmt radiale Lasten sowie kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb eigenständig aus. NSK fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Es ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kontinuierlicher Beanspruchung ausgelegt.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vorrangig für schwere Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder dynamische Durchbiegungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industrieantrieben und Lagerstellen des Maschinenbaus. Die offene Bauform erlaubt eine bedarfsgerechte Schmierung, während die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring das direkte Nachschmieren im eingebauten Zustand erleichtert.
Die konische Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:12 ist für die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen konzipiert. Beim Aufpressen auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 kompensiert dieses Aufweiten sowie thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Für die Führung der Rollensätze sorgt ein robuster Stahlblechkäfig.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 43 mm. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum und bilden die Grundlage für die Auslegung oder den Austausch bestehender Lagerstellen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Standardluftgruppe. Diese Reserve ist besonders vorteilhaft, wenn feste Passungen beim Aufpressen auf die Welle das Lagerspiel verringern oder wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Lager mit konischer Bohrung werden entweder direkt auf einen kegelig ausgeführten Wellenzapfen oder unter Verwendung einer passenden Spann- bzw. Abziehhülse montiert. Der axiale Verschiebeweg auf dem Kegel bestimmt das verbleibende Betriebsspiel, das üblicherweise während des Einbaus mit einer Fühlerlehre kontrolliert wird.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und wird über eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen im Außenring mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt. Ein externes Dichtsystem am Gehäuse schützt die Lagerstelle vor dem Eindringen von Schmutz und dem Austritt von Schmierstoff.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig erlauben den Lauf in diesem Bereich, sofern ein thermisch geeigneter Schmierstoff eingesetzt wird.
Der Stahlblechkäfig führt die Rollensätze auf den Laufbahnen und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern konstant. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei stabiler Formgebung aus und ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen.
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