NSK
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| 30 | 9,20 € | 82,80 € |
Das offene Pendelrollenlager 22213 EAE4 von NSK gleicht Fluchtungsfehler bei schweren radialen Belastungen aus und besitzt die Maße 65 x 120 x 31 mm.
Das Pendelrollenlager 22213 EAE4 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere radiale und kombinierte Belastungen. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Das offene Bauteil besteht aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Die Fertigung erfolgt in der Standardausführung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Dieses Lager eignet sich vor allem für schwere Wellenlagerungen und Industrieanwendungen mit anspruchsvollen Belastungsprofilen. Überall dort, wo hohe Radialkräfte auftreten und gleichzeitig Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen sind, spielt die Pendelrollen-Bauform ihre Stärken aus. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung handelt, setzt die Konstruktion eine geschützte Einbauumgebung mit bauseitiger Gehäuseabdichtung voraus.
Die umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht eine direkte und gleichmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb. Schmierfett oder Schmieröl gelangt so ohne Umwege zwischen die beiden Rollensätze. Bei der Montage stimmen Sie die Gehäuseanschlüsse exakt auf diese Bohrungen ab. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft bietet die Konstruktion verlässliche Laufeigenschaften bei Standard-Betriebstemperaturen und normalen Passungsverhältnissen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 31 mm auf. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 22213. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz des Innen- und Außenrings zu erzielen.
Die Angabe bezeichnet das herkömmliche Betriebsspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Eine normale Lagerluft eignet sich für gängige Passungen auf zylindrischen Wellen sowie Standard-Betriebstemperaturen. Sie verhindert übermäßige Reibung, ohne unnötiges Spiel in der Führung zuzulassen.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für den Einbau in geschlossenen Gehäusesystemen konzipiert. Externe Gehäusedichtungen übernehmen dabei den Schutz vor Staub und Feuchtigkeit. Die offene Bauform erleichtert zudem die kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoffen über die Schmierbohrungen im Außenring.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Wählen Sie für höhere Betriebstemperaturen ein passendes Schmiermittel, das für diesen Bereich freigegeben ist.
Diese Einstufung entspricht der herkömmlichen Standard-Präzision für Industrie-Wälzlager. Die Maß- und Rundlauftoleranzen erfüllen alle grundlegenden Normanforderungen für den allgemeinen Maschinenbau. Für Sonderanwendungen mit extremen Laufgenauigkeiten existieren engere Toleranzklassen, für Standardgetriebe und Industrieantriebe reicht P0 völlig aus.
Über die am Außenring umlaufende Nut und mehrere Schmierbohrungen lässt sich frischer Schmierstoff direkt in das Lagerinnere einpressen. Gehäuse mit passendem Schmierkanal leiten das Fett mittig zwischen beide Rollenreihen. Das verringert den Verschleiß und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im gesamten Wälzkörperbereich.
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