FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,07 € | 172,31 € |
| 20 | 18,14 € | 163,24 € |
Das Pendelrollenlager 22217 -E1-K von FAG (85x150x36 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radiallasten bei Betriebstemperaturen bis +200 °C auf.
Das zweireihige Pendelrollenlager 22217 -E1-K von FAG ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften konzipiert. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, eignet sich die offene Ausführung für Temperaturen von -30 bis +200 °C. Für die Nachschmierung dienen die integrierte Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen statische oder dynamische Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungen mit hoher Radialbelastung und zusätzlichen axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Durch die offene Bauform kommt das Lager vor allem in geschmierten Systemen mit eigener Gehäuseabdichtung zum Einsatz.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Installation lässt sich das radiale Lagerspiel über das axiale Aufschieben einstellen. Bei dieser offenen Ausführung ist eine geeignete Gehäuseschmierung über die vorhandenen Schmierbohrungen vorzusehen.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 36 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen. Es handelt sich um eine offene Ausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, die nach Normaltoleranz P0 gefertigt ist und über eine konische Innenringbohrung verfügt.
Das Kennzeichen K steht für eine kegelige Innenbohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Konstruktion gestattet die Montage direkt auf einem konischen Wellenzapfen oder alternativ mit einer Hülse auf glatten zylindrischen Wellen. Das Lagerspiel wird beim Aufschieben eingestellt.
Das Lager verfügt über die normale Radiallagerluft. Diese Ausführung eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen und übliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Bei der Montage auf einer kegeligen Welle verringert sich die Radialluft durch das axiale Verschieben des Innenrings.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 °C. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Werkstoffgefüge aus Standard-Wälzlagerstahl sind für diese Spanne ausgelegt. Für den Einsatz im oberen Temperaturbereich ist zudem die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs maßgeblich.
Der Außenring des Lagers besitzt eine umlaufende Nut sowie radiale Schmierbohrungen. Über diese Konstruktion gelangt Fett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen und verteilt sich auf den Laufbahnen. Dies erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im eingebauten Zustand innerhalb des Lagergehäuses.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings bildet einen gemeinsamen Kugelradius für beide Rollenreihen. Dadurch kann sich der Innenring samt dem Rollensatz im Außenring frei einstellen. Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse werden ohne unzulässige Kantenpressung im Lagerbetrieb aufgenommen.
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