FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,52 € | 332,82 € |
| 5 | 35,03 € | 315,31 € |
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL von FAG mit den Maßen 90x190x64 mm nimmt hohe Radiallasten und Fluchtungsfehler auf.
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL ist ein doppelreihiges Wälzlager für schwere Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 64 mm bietet dieses Bauteil von FAG eine tragfähige Lagerung. Gefertigt aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Die innere Geometrie gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radialkräfte auf rotierende Wellen einwirken und Durchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn toleriert die Konstruktion betriebsbedingte Winkelfehler. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit biegeweichen Wellen und Fluchtungsfehlern. Da die zulässige Betriebstemperatur von -30 bis +200 Grad reicht, eignet sich das Bauteil auch für thermisch beanspruchte Umgebungen.
Eine konstruktive Besonderheit dieser Ausführung ist die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Arbeitsbereich der Rollen und des Stahlblechkäfigs. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, ist eine externe Abdichtung des Gehäuses vorzusehen. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 unterstützen dabei den maßhaltigen Einbau.
Die Hauptabmessungen betragen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen den Vorgaben für standardisierte Wälzlager dieser Baureihe. Für die konstruktive Auslegung der Welle und des Gehäuses sind diese Grenzmaße exakt zu berücksichtigen.
Die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen eine gezielte Schmierstoffzufuhr direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das Schmiermittel gelangt so ohne Umwege an die Kontaktflächen und den Stahlblechkäfig. Dies vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren der Lagerstelle im Gehäuse.
Die Laufbahn im Außenring ist sphärisch hohlkugelig geformt. Dadurch stellen sich die tonnenförmigen Wälzkörper und der Innenring bei Durchbiegungen der Welle im Betrieb winkelbeweglich ein. Mögliche Fluchtungsfehler und elastische Verformungen der Anschlusskonstruktion führen daher nicht zu schädlichen Kantenspannungen an den Rollenkanten.
Bei dieser Variante handelt es sich um ein offenes Wälzlager ohne werkseitige Dichtscheiben. Das Lager erfordert daher ein Gehäuse mit geeigneter externer Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem muss vor der Inbetriebnahme ein passender Schmierstoff eingefüllt werden, um Verschleiß vorzubeugen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das Standard-Lagerspiel im unmontierten Zustand, das für übliche Passungen und Betriebstemperaturen ausgelegt ist. Die Lagerluft beschreibt das Maß, um das sich die Ringe radial zueinander verschieben lassen. Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Aufpressen noch die erforderliche Beweglichkeit besitzt.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Werkstoff und Gefüge des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf diese thermischen Belastungen abgestimmt. Bei höheren Betriebstemperaturen ist auf einen temperaturstabilen Schmierstoff zu achten.
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