FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 235,55 € | 4.475,40 € |
| 3 | 471,09 € | 4.239,86 € |
Das FAG Pendelrollenlager 24156 -BE-XL-K30-C4 mit den Maßen 280x460x180 mm gleicht Winkelfehler aus und nimmt hohe Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 24156 -BE-XL-K30-C4 von FAG Wälzlager ist für Industrieanwendungen mit schweren mechanischen Beanspruchungen ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert diese Lagereinheit eine hohe radiale Tragfähigkeit mit der Fähigkeit, Fluchtungsfehler und Durchbiegungen im Betrieb selbsttätig auszugleichen. Die tonnenförmigen Wälzkörper rollen in einer sphärischen Außenringlaufbahn ab, was Schiefstellungen schadlos ermöglicht. Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30 erlaubt eine Befestigung direkt auf kegeligen Wellensitzen oder über Spann- und Abziehhülsen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für schwere Maschinenkonstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte auf lange oder stark belastete Wellen wirken. Treten unter Betriebsbedingungen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auf, gleicht das Lager diese Winkelabweichungen ohne Zwängungen aus. Die Konstruktion stützt neben der radialen Hauptlast auch axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung flexibel in Ölbadschmierungen einbinden oder mit Schmierfett für die jeweilige Betriebsumgebung versorgen.
Das Zusammenspiel aus dem Bohrungskegel K30 und der vergrößerten Lagerluftklasse C4 erleichtert die Montage und bietet thermischen Spielraum im Dauerbetrieb. Beim definierten Aufschieben des Innenrings auf den Kegelsitz weitet sich der Ring auf, wodurch die radiale Lagerluft gezielt auf das gewünschte Betriebsspiel reduziert wird. Die C4-Luft stellt sicher, dass auch nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingten Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring ausreichend Bewegungsspiel verbleibt. Ergänzend trägt die Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 zu präzisen Laufeigenschaften bei.
Mit einem Innendurchmesser von 280 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm und einer Breite von 180 mm beansprucht das Lager einen entsprechenden Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen die konstruktive Auslegung der Anschlussbauteile.
Das Kennzeichen K30 gibt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30 an. Im Vergleich zu einer zylindrischen Bohrung erfolgt die Befestigung auf einem kegeligen Wellenzapfen oder über Spann- und Abziehhülsen. Der feste Lagersitz entsteht durch das definierte axiale Verschieben beim Montagevorgang.
Die Lagerluftklasse C4 kennzeichnet eine gegenüber der Normalspielklasse vergrößerte Radialluft im Neuzustand. Dieser Spielraum ist erforderlich, da sich der Innenring beim Auftreiben auf den konischen Sitz aufweitet und die Lagerluft abnimmt. Zudem fängt die vergrößerte Luft thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb ab.
Das Bauteil vereint die Maßgenauigkeit der Normaltoleranz PN mit der erhöhten Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5. Während die Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Breite dem industriellen Standard entsprechen, sorgt die engere P5-Klasse für verbesserte Rundlaufeigenschaften des rotierenden Innenrings.
FAG fertigt dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Gefügehomogenität und Verschleißfestigkeit aus, um den hohen Flächenpressungen im Wälzkontakt bei schweren Industrieanwendungen standzuhalten.
Der Passungssitz des Innenrings wird über das weite Auftreiben auf den Kegelsitz kontrolliert. Als gängige Prüfmethode dient das Messen der Radialluftverminderung mittels Fühlerlehre direkt vor und nach dem Aufpressen. Ergänzend kann der vorgeschriebene axiale Verschiebeweg der Montage- oder Wellenmutter als Kontrollmaß herangezogen werden.
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