NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 23230 EXQW33KC3 von NACHI bietet mit 150x270x96 mm, konischer Bohrung und erhöhter C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 23230 EXQW33KC3 gleicht fertigungsbedingte Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt schwere Radiallasten und beidseitig wirkende Axialkräfte auf. NACHI stattet das Wälzlager mit einem Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper führt. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad arbeitet das Bauteil auch unter anspruchsvollen thermischen Umgebungsbedingungen stabil.
Diese Bauform ist für schwere Industrieanwendungen konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte sowie winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Durch die im Außenring integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen lässt sich frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen einbringen. Die offene Konstruktion erleichtert die kontinuierliche Nachschmierung im eingebauten Zustand und unterstützt die gleichmäßige Wärmeabfuhr bei Dauerbelastung.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauart erlaubt die feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben des Innenrings verringert sich das Radialspiel messbar. Die werkseitig vergrößerte Lagerluft der Gruppe C3 gleicht dieses Aufweiten sowie thermische Dehnungen im Betrieb aus, sodass ein Klemmen der Wälzkörper vermieden wird.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine Baubreite von 96 mm auf. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Beachten Sie bei der Konstruktion den Kegel der Bohrung von 1:12.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radialluft. Dieser zusätzliche Spielraum ist bei Lagern mit kegeliger Bohrung zweckmäßig, da sich der Innenring beim axialen Aufpressen dehnt und die betriebliche Lagerluft im eingebauten Zustand reduziert.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring, erkennbar an der W33-Kennzeichnung. Schmierstoff gelangt dadurch unmittelbar in das Zentrum des Wälzkörpersatzes, was eine gleichmäßige Versorgung beider Rollenreihen ohne Demontage der Lagerstelle ermöglicht.
Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im laufenden Betrieb hängt vom verwendeten Schmierstoff und der thermischen Belastung der umgebenden Gehäusekonstruktion ab.
Sie montieren das Lager wahlweise auf einem konischen Wellenzapfen oder unter Verwendung einer passenden Spann- oder Abziehhülse. Während des Aufschiebens wird das Lagerspiel schrittweise reduziert. Die Überwachung erfolgt dabei üblicherweise über den axialen Verschiebeweg oder mittels Fühlerlehre direkt an den Wälzkörpern.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in zentrale Schmiersysteme sowie den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Der Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit erfolgt bei diesen Baugrößen typischerweise über externe Gehäusedichtungen wie Labyrinth- oder Wellendichtringe.
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