NACHI
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Das Pendelrollenlager 22324 EXQW33KC3 von NACHI (120x260x86 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler über seine hohlkugelige Außenring-Laufbahn flexibel aus.
Das Pendelrollenlager 22324 EXQW33KC3 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 86 mm eignet sich dieses offene Lager für Konstruktionen mit auftretenden Wellendurchbiegungen. Durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den geführten Stahlblechkäfig deckt die Komponente einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstruktionen mit hohen Radialkräften und Fluchtungsfehlern bilden den primären Einsatzbereich dieser Lagerung. Durch die sphärische Außenringbahn gleicht das Wälzlager statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Der Außenring verfügt über eine Schmiernut mit Bohrungen, was die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb vereinfacht. Da es sich um ein offenes Lager handelt, übernimmt eine bauseitige Gehäuseabdichtung den Schutz vor Schmutzpartikeln.
Die konische Innenform mit dem Kegelverhältnis 1:12 dient der Befestigung auf kegeligen Wellensitzen sowie auf standardisierten Spann- oder Abziehhülsen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht den Luftverlust aus, der beim Aufpressen des Innenrings entsteht. Zudem schafft diese Lagerluftreserve Spielraum für wärmebedingte Ausdehnungen unter hohen Betriebstemperaturen. Bei der Montage ist der axiale Verschiebeweg auf die geforderte Restlagerluft abzustimmen.
Dieses zweireihige Tonnenrollenlager verbindet eine hohe radiale Belastbarkeit mit der Eigenschaft, Fluchtungsfehler auszugleichen. Es besitzt die Hauptabmessungen 120x260x86 mm, einen leichten Stahlblechkäfig und eine integrierte Schmiernut mit Bohrungen. Die offene Konstruktion ermöglicht die freie Wahl des Schmierstoffs im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse sowie auf konisch geschliffenen Wellenzapfen. Durch das axiale Verschieben auf dem Kegelsitz lässt sich die radiale Passung beim Einbau exakt einstellen.
Die Klassifizierung C3 steht für eine leicht erhöhte Radialluft im Ausgangszustand. Beim Aufpressen des konischen Innenrings weitet sich dieser auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die vergrößerte Lagerluft dient dazu, dass auch nach dem Aufweiten sowie bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend internes Spiel gegen Schwergängigkeit verbleibt.
Die Ausführung mit Nut und Bohrungen auf der Außenseite erleichtert das gezielte Nachschmieren der Lagerstelle. Frischfett oder Schmieröl gelangt über den Außenring direkt in den Zwischenraum beider Rollenreihen. Das sorgt für eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung an den Kontaktflächen und spült verbrauchtes Schmiermittel gleichmäßig zu beiden Lagerseiten hin ab.
Der Käfig aus Stahlblech hält die tonnenförmigen Rollen auf definiertem Abstand und führt sie geordnet durch die Lastzone. Das Material verbindet Festigkeit mit geringer Bauteilmasse, was die Trägheitskräfte bei wechselnden Drehzahlen niedrig hält. Der Werkstoff verträgt Betriebstemperaturen bis +200 Grad und eignet sich für alle mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffe.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-Standard der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Diese Normierung definiert die zulässigen Grenzabweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers und der Planlaufgenauigkeit. Sie ist für typische Anforderungen der industriellen Antriebstechnik ausgelegt.
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