NACHI
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Das Pendelrollenlager 21322 EXQW33KC3 von NACHI bietet mit den Maßen 110x240x50 mm und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Wellendurchbiegungen.
Mit dem Pendelrollenlager 21322 EXQW33KC3 erhalten Sie ein offenes Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion mit zweireihigen Tonnenrollen gleicht Fluchtungsfehler und Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Dank der Ausführung mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt in den Rollensatz einbringen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im vorgesehenen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendellager bewährt sich vor allem in Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften und axialen Lastanteilen. In solchen Konstruktionen treten oft erhebliche Belastungen auf, die zu elastischen Wellendurchbiegungen führen. Das Pendelrollenlager fängt diese Winkelfehler im Betrieb ab, ohne dass es zu störenden Kantenpressungen kommt. Da das Lager offen ausgeführt ist, eignet es sich für den Einbau in geschützte Lagergehäuse mit zentraler Fett- oder Ölumlaufschmierung.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform ermöglicht die flexible Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf glatten zylindrischen Wellen. Durch das Aufschieben des Innenrings verringert sich die radiale Lagerluft. Aus diesem Grund verfügt das Lager ab Werk über die vergrößerte Lagerluftklasse C3, sodass nach dem Festsetzen die passende Betriebslagerluft verbleibt. Das Kürzel W33 steht für die integrierte Nachschmiernut im Außenring.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Breite von 50 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass der Innenring eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 aufweist.
Die kegelige Innenform mit dem Kennbuchstaben K dient der kraftschlüssigen Befestigung. Sie montieren das Lager wahlweise direkt auf einem entsprechend geformten Wellenzapfen oder befestigen es mithilfe einer Spann- oder Abziehhülse auf einer glatten Welle. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich der feste Passungssitz präzise einstellen lässt.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet, dass das Lager im Anlieferungszustand ein größeres Radialspiel als die Normalausführung aufweist. Dies ist bei Lagern mit kegeliger Bohrung unerlässlich: Beim radialen Aufpressen auf die Welle wird der Innenring gedehnt, was das Spiel verringert. Zudem kompensiert die C3-Lagerluft thermische Ausdehnungen bei hohen Betriebstemperaturen.
Das Lager besitzt Schmierbohrungen und eine Umfangsnut im Außenring, was der gängigen W33-Konfiguration entspricht. Über diese Nut gelangt Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäuseanschluss direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Weil das Lager ungekapselt gefertigt wird, muss das umgebende Gehäuse wirksam gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Das Modell ist für einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der geführte Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Wählen Sie für Temperaturen nahe der oberen Grenze einen temperaturbeständigen Schmierstoff, damit der Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahn tragfähig bleibt.
Die äußere Laufbahn im Lageraußenring ist als gemeinsame Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch kann sich der Innenring mitsamt den beiden Rollensätzen und dem Käfig im Gehäuse frei um den Lagermittelpunkt einstellen. Dynamische Durchbiegungen der Welle oder statische Fluchtungsfehler zwischen zwei Lagersitzen fängt das Bauteil ab, ohne dass schädigende Zwangskräfte entstehen.
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