SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 281,03 € | 5.339,61 € |
| 3 | 562,06 € | 5.058,58 € |
Das Pendelrollenlager 23256 CC/C3W33 von SKF nimmt bei den Abmessungen 280 x 500 x 176 mm schwere Radiallasten sowie winklige Wellenverlagerungen auf.
Das Pendelrollenlager 23256 CC/C3W33 von SKF ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Belastungen und Durchbiegungen konzipiert. Als zweireihiges Pendelrollenlager gleicht es Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Großlager verfügt über die Hauptabmessungen 280 mm Bohrung, 500 mm Außendurchmesser und 176 mm Breite. Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Ausführung einen weiten Temperatureinsatzbereich ab und erfüllt hohe Anforderungen im kontinuierlichen Dauerbetrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Pendelrollenlager 23256 CC/C3W33 vorrangig in schweren Industriegetrieben, Förderanlagen sowie im allgemeinen Großmaschinenbau. Die tonnenförmigen Rollen ermöglichen die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte und beidseitig wirkender Axialkräfte. Gleichzeitig gleicht die hohlkugelige Außenringlaufbahn winklige Wellenverlagerungen ohne zusätzlichen Reibungsaufbau aus. Der Einbau erfolgt vorrangig dort, wo Lastspitzen und elastische Wellenverformungen auftreten und standardmäßige Starrlager an ihre Grenzen stoßen.
Die Kennzeichnung CC steht für zwei fensterförmige Stahlblechkäfige und einen führungsringlosen Innenring, was eine günstige Rollenführung unterstützt. Die Ausführung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung oder Presspassungen auf der Welle. Das Kürzel W33 weist auf eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin. Dadurch lässt sich Schmierstoff direkt in das offene Lager nachführen, was Wartungsintervalle planbar hält und Schmierstoffverluste minimiert.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm sowie eine Baubreite von 176 mm. Die Abmessungen folgen der metrischen Standardreihe für Großlager. Bei der Konstruktion der Anschlussbauteile sollten Gehäuse- und Wellenschultern passgenau auf diese Maße abgestimmt sein, um einen sauberen Rundlauf der Baugruppe zu ermöglichen.
Die Ausführung C3 besitzt ein größeres radiales Lagerspiel als ein Lager mit normaler Lagerluft. Diese zusätzliche Luft wirkt dem Verklemmen der Wälzkörper bei thermischer Erwärmung der Welle oder durch feste Passungssitze entgegen. Das Lager behält dadurch auch bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring seine Leichtgängigkeit und trägt zum Schutz der Kontaktflächen vor vorzeitiger Materialermüdung bei.
Das Kürzel W33 beschreibt eine ringförmige Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Über diese Konstruktion leiten Sie frisches Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen in die Laufbahnen ein. Das Schmiermittel verteilt sich dadurch symmetrisch und gleichmäßig, ohne dass aufwendige externe Schmierkanäle am Lagersitz erforderlich sind.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächliche Temperaturobergrenze im Betrieb maßgeblich von der thermischen Belastbarkeit des gewählten Schmierstoffs ab.
Das Lager verbindet die normale Maßgenauigkeit PN mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Während die äußeren Anschlussmaße standardisierten Fertigungstoleranzen entsprechen, laufen die Wälzkörper und Ringe mit besonders geringem Radial- und Axialschlag ab. Diese Kombination führt zu einem vibrationsarmen Lauf und unterstützt definierte Rundlaufeigenschaften in anspruchsvollen Antriebssträngen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Partikeln erfolgt vollständig über externe Dichtungssysteme des umgebenden Lagergehäuses. Typischerweise kommen Labyrinthdichtungen, Filzstreifen oder Radial-Wellendichtringe zum Einsatz, die gleichzeitig das Austreten des über die W33-Bohrung zugeführten Schmierstoffs verhindern.
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