FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 59,94 € | 1.138,81 € |
| 3 | 119,88 € | 1.078,87 € |
Das Pendelrollenlager 23952 -K-MB-C3 von FAG bietet mit 260 mm Bohrung, konischem Sitz und Lagerluft C3 hohe Tragfähigkeit für schwere Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 23952 -K-MB-C3 von FAG ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit schweren radialen und axialen Lasten konzipiert. Mit den Hauptabmessungen von 260 mm Bohrung, 360 mm Außendurchmesser und 75 mm Breite eignet sich dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für groß dimensionierte Wellen. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung verbindet Belastbarkeit mit konstruktiver Flexibilität für industrielle Anlagen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für schwere Maschinenkonstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte wirken und Winkelfehler auftreten können. Typische Einsatzfelder finden sich bei schwer belasteten Industrieantrieben und Großlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Das Lager nimmt radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf. Dank der pendelnden Bewegung der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen bleibt die Funktion auch bei dynamischen Durchbiegungen langer oder schwer belasteter Wellen stabil.
Die Kennzeichnung K steht für eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die direkte Montage auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben des Innenrings verringert sich das Radialspiel messbar. Hier kommt die vergrößerte Lagerluft C3 zum Tragen: Sie schafft den erforderlichen Spielraum vor dem Einbau und mindert das Risiko, dass das Lager nach dem Festsitz oder bei betriebsbedingter Erwärmung verspannt.
Mit einer Bohrung von 260 mm, 360 mm Außendurchmesser und 75 mm Breite beansprucht dieses Pendelrollenlager einen definierten Bauraum auf der Welle. Bei der Konstruktion sind die Anschlussmaße an den Wellenschultern sorgfältig auf diese Geometrie abzustimmen.
Der Kennbuchstabe K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelmaß 1:12 hin. Im Gegensatz zu zylindrischen Sitzen erfolgt die Befestigung auf kegeligen Wellenzapfen oder über entsprechende Spann- und Abziehhülsen. Diese Konstruktion erleichtert die axiale Positionierung sowie den späteren Ausbau der Lagereinheit bei Instandhaltungsarbeiten.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet ein vergrößertes Radialspiel gegenüber der Normalluft. Bei Lagern mit konischer Bohrung verringert sich das Spiel beim axialen Aufpressen auf den Wellensitz. Zudem kompensiert die C3-Luft thermische Ausdehnungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb, was der Gefahr eines Klemmens der Rollen entgegenwirkt.
Gefertigt ist dieses Modell aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Er bildet die bewährte materielle Basis für langlebige Großlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei normalen Betriebstemperaturen.
Die innere Laufbahn des Außenrings ist als hohlkugelige Fläche gestaltet. Dadurch können sich die beiden Rollenreihen samt Innenring winklig im Gehäuse einstellen. Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen oder elastische Durchbiegungen der Welle gleicht das Lager ohne unzulässige Kantenspannungen an den Wälzkörpern selbstständig aus.
Die Passung auf der Welle wird über die messbare Verminderung der Radialluft beim Aufschieben kontrolliert. Üblicherweise misst das Werkstattpersonal das Restspiel mit einer Fühlerlehre zwischen Rollen und Außenring. Alternativ lässt sich der axiale Verschiebeweg des Lagers auf dem Kegelsitz heranziehen, um den korrekten Sitz zu erzielen.
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