FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 58,02 € | 1.102,46 € |
| 3 | 116,05 € | 1.044,43 € |
Das Pendelrollenlager 24040 -BE-XL-K30-C4 von FAG bietet hohe Tragfähigkeit für schwere Wellenlagerungen mit 200 mm Bohrung und 310 mm Außendurchmesser.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 24040 -BE-XL-K30-C4 von FAG ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit sehr hohen Radialkräften konzipiert. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, verfügt es über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Dies erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Rollensatz.
Das Lager ist auf Konstruktionen mit hohen radialen Dauerlasten und auftretenden Schiefstellungen abgestimmt. Der Aufbau nimmt neben hohen Radialkräften auch beidseitige Axialkräfte auf. Ein Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Tonnenrollen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die offene Bauform ermöglicht eine Schmierung mit Fett oder Wälzlageröl über die umlaufende Nut und Schmierbohrungen im Außenring.
Das Nachsetzzeichen K30 kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30, die für die Montage auf entsprechenden Kegelwellen oder Spannhülsen bestimmt ist. Durch das axiale Aufschieben auf den kegeligen Sitz lässt sich die radiale Lagerluft exakt justieren. Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Dieser Spielraum dient dazu, thermische Ausdehnungen bei hoher Betriebstemperatur oder stärkere Passungsübermaße ohne Klemmen aufzufangen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm und eine Gesamtbreite von 109 mm auf. Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben, das aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 hergestellt ist.
Das Kürzel K30 beschreibt eine kegelige Bohrung mit einer Steigung von 1:30. Im Unterschied zur zylindrischen Bohrung wird dieses Lager üblicherweise auf Spann- oder Abziehhülsen sowie direkt auf konischen Wellensitzen montiert. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert.
Die Lagerluft C4 bezeichnet eine stark über der Normalluft liegende Radialluft. Sie dient dazu, ein Einengen der Lagerluft durch thermische Erwärmung im Betrieb oder durch sehr feste Passungssitze auszugleichen. So bleibt die leichtgängige Abrollbewegung der Wälzkörper auch unter thermischer Last erhalten.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Fett oder Öl unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Das Lager ist mit der Maßgenauigkeit PN und der erhöhten Laufgenauigkeit P5 gefertigt. Während die Anschlussmaße den standardisierten Grundtoleranzen entsprechen, führt die engere Laufgenauigkeit nach Klasse P5 zu einer präzisen Führung des rotierenden Innenrings.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne dimensioniert, sofern der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
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