NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,43 € | 388,17 € |
| 5 | 40,86 € | 367,74 € |
Das Pendelrollenlager 22224 CAME4C3 von NSK vereint 120x215x58 mm Einbaumaße mit Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22224 CAME4C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager für schwere radiale und axiale Belastungen bei gleichzeitigen Fluchtungsfehlern. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 58 mm entspricht das Bauteil der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus bewährtem 100Cr6-Wälzlagerstahl deckt die Konstruktion einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Konstrukteure und Instandhalter schätzen die gezielte Nachschmiermöglichkeit über die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für stark beanspruchte Industriemaschinen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die balligen Rollen gleicht die Bauart Winkelfehler im Betrieb selbsttätig aus, ohne die Lastaufnahme spürbar zu beeinträchtigen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben, Wellenlagerungen oder Förderanlagen. Aufgrund der offenen Bauweise wird das Lager in einem geschützten Gehäuse betrieben, wobei Schmierstoff bedarfsgerecht über die Schmierbohrungen zugeführt wird.
Die Ausführung CAME4C3 kombiniert einen massiven Messingkäfig mit der vergrößerten Radialluftklasse C3. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Beschleunigungen, Vibrationen und Stoßbelastungen führungsgenau und zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften aus. Die vergrößerte C3-Lagerluft bietet zusätzlichen radialen Spielraum. Dieser verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer thermischen Ausdehnung der Ringe führen. Die Variante empfiehlt sich vor allem bei Anwendungen mit höheren Betriebstemperaturen bis zu +200 Grad.
Die Hauptabmessungen betragen 120 mm Innenbohrung, 215 mm Außendurchmesser und 58 mm Gesamtbreite. Diese genormten Abmessungen erleichtern den Austausch bei Reparaturen sowie Neukonstruktionen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) fügt sich das Bauteil präzise in entsprechend gefertigte Gehäuse- und Wellensitze ein.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Dieser zusätzliche innere Spielraum gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen oder Quetschungen durch feste Wellen- und Gehäusepassungen aus. Das Lager läuft dadurch auch unter thermischer Belastung von bis zu +200 Grad frei von unzulässigen inneren Spannungen.
Der Messingkäfig bietet gegenüber einfachen Blechkäfigen eine hohe mechanische Stabilität. Er widersteht starken Vibrationen, Schockbelastungen sowie schnellen Drehzahlwechseln und verfügt über gute Gleiteigenschaften. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 unterstützt der massive Käfig eine formstabile Führung der Rollensätze unter anspruchsvollen industriellen Umgebungsbedingungen.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine integrierte Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierstoff direkt von außen zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Das offene Lager benötigt ein geschütztes Lagergehäuse, damit Fett oder Schmieröl gehalten wird und abrasive Partikel oder Feuchtigkeit aus der Umgebung fernbleiben.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Sowohl das Ringmaterial aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Der eingesetzte Schmierstoff sollte auf die jeweiligen Betriebstemperaturen innerhalb dieser Grenzwerte abgestimmt sein.
Die innere Hohlkugellaufbahn des Außenrings erlaubt es den Rollen und dem Innenring, sich winklig zu verlagern. Treten bei langen Wellen unter Last Durchbiegungen auf oder entstehen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler im Gehäuse, stellt sich das Lager innerhalb konstruktiver Grenzen selbsttätig ein. Diese Eigenschaft beugt Kantenläufern vor und mindert zusätzlichen mechanischen Verschleiß.
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