NACHI
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Das Pendelrollenlager 22314 EXQW33-VCS120 von NACHI misst 70x150x51 mm und eignet sich als offenes Wälzlager für schwingende Beanspruchungen in Schwingmaschinen.
Das Pendelrollenlager 22314 EXQW33-VCS120 von NACHI nimmt hohe radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Bauform mit den Hauptabmessungen 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 51 mm Breite besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft, deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ab. Konstruiert ist das Lager als offene Variante für den gezielten Schmierstoffeinsatz.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz bei schwingender Beanspruchung konzipiert, wie sie typischerweise in Schwingsieben und Vibrationsanlagen auftritt. Starke Beschleunigungskräfte und dynamische Schwingungen stellen dort besondere Anforderungen an die Bauteile. Die innere Geometrie verteilt die Kräfte gleichmäßig auf die Wälzkörper. Gleichzeitig toleriert das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Typische Einsatzbereiche sind Aggregate, bei denen rotierende Unwuchten oder dynamische Stoßbelastungen auf die Lagerstelle einwirken.
Die Sonderausführung Schwingsieb ist baulich auf Schwingbelastungen abgestimmt. Der Außenring verfügt über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen, wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Das vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren im Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager weist eine zylindrische Innenbohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 51 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 22314. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf passende Anschlussmaße.
Die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring dient der gezielten Schmierstoffzufuhr. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt in das Lagerinnere leiten, ohne dass der Schmierstoff mühsam seitlich eingepresst werden muss. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Rollen und Laufbahnen im laufenden Betrieb.
In Schwingsieben wirken ständige Vibrationen und hohe Radialbeschleunigungen auf Wälzkörper und Käfig ein. Die Kennzeichnung als Sonderausführung für Schwingmaschinen weist darauf hin, dass das Lager konstruktiv für diese zyklischen Wechselbelastungen ausgelegt ist. Es nimmt die mechanischen Einwirkungen dynamischer Unwuchten auf.
Ja, bei dieser Variante handelt es sich um ein offenes Wälzlager ohne eigene Dichtungen. Um das Eindringen von Staub, Abrieb oder Feuchtigkeit sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern, muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten Dichtelementen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen ausgestattet sein.
Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Einsatzgrenzen mit den auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anlage übereinstimmen.
Dieses Modell verfügt über normale Radiallagerluft (CN). Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Rollen zwischen den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf den Wellensitz sowie bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann.
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