TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,82 € | 129,53 € |
| 20 | 13,63 € | 122,72 € |
Das Pendelrollenlager 22311 EJW33C3 von TIMKEN bietet mit 55 mm Bohrung, Schmiernut und C3-Lagerluft eine belastbare Ausführung für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 22311 EJW33C3 von TIMKEN nimmt hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Das aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigte Lager besitzt einen Stahlblechkäfig und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Mit den Abmessungen von 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite entspricht es der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für industrielle Anwendungen mit hohen Radialbelastungen und betriebsbedingten Schiefstellungen. Die sphärische Laufbahn mindert Kantenpressungen an den Wälzkörpern, wenn sich Wellen unter Last elastisch durchbiegen. Dank der thermischen Eignung bis +200 Grad ist die Konstruktion auch für warme Betriebsumgebungen ausgelegt. Der formstabile Stahlblechkäfig hält die Rollen bei wechselnden Drehzahlen zuverlässig auf Abstand.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieses größere Radialspiel nimmt thermische Ausdehnungen im Betrieb und feste Passungssitze auf Welle oder Gehäuse auf, um Verspannungen im Lager zu vermeiden. Das Kürzel W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Schmierstoff gelangt dadurch direkt in die Kontaktzone der Rollen, was die Nachschmierung im Gehäusesitz erleichtert und den Wartungsaufwand verringert.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 43 mm. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze montieren. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN definiert die geforderte Maßhaltigkeit.
Der Zusatz C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel verringert das Risiko einer radialen Verspannung der Wälzkörper, falls Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedliche Temperaturen annehmen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Es dient dem Schutz vor vorzeitigem Verschleiß.
Das Nachsetzzeichen W33 definiert eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diesen integrierten Kanal lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsintervallen direkt zwischen die Rollensätze leiten. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung direkt im Lagerinneren, ohne das Gehäuse demontieren zu müssen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb bei Grenztemperaturen muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige thermische Belastung freigegeben sein.
Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring erlaubt es dem Innenring samt Rollensatz, sich innerhalb des Lagers winkelbeweglich einzustellen. Statische Winkelfehler durch Gehäusetoleranzen sowie dynamische Durchbiegungen der Welle gleicht das System aus, wodurch übermäßige punktuelle Belastungen der Wälzkörper vermieden werden.
Bei dieser Ausführung kommt ein Käfig aus Stahlblech zum Einsatz. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei mechanischer Festigkeit aus. Er führt die Rollen zuverlässig und lässt ausreichend Freiraum für die Zirkulation von Fett oder Öl im Inneren des Lagers.
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