NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 45,03 € | 855,59 € |
| 3 | 90,06 € | 810,56 € |
Das Pendelrollenlager 24038 CE4 von NSK nimmt hohe Radiallasten bei 190 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite auf.
Das Pendelrollenlager 24038 CE4 ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen im schweren Maschinenbau. NSK fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen der Welle selbsttätig aus. Die Bauform nimmt vor allem starke radiale Kräfte sowie kombinierte axiale Belastungen auf Wellen mit 190 mm Durchmesser auf.
Die Konstruktion eignet sich für Lagerstellen mit hohen Radialkräften und Durchbiegungsrisiken. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren, während die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring eine gleichmäßige Versorgung mit Fett oder Öl unterstützt. Wälzführungen mit hohen radialen Beanspruchungen und wechselnden Belastungen nutzen die winkeleinstellbare Geometrie für einen stabilen Lauf bei planmäßiger Nachschmierung.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, ohne das Bauteil demontieren zu müssen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 100 mm eignet sich die Ausführung für schwere Wellenlagerungen. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum im Lagergehäuse. Vor dem Einbau sind die Passsitze zu prüfen, um eine fachgerechte Montage auf der Welle zu ermöglichen.
Über die integrierte Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Wälzkörper. Da die Ausführung offen konstruiert ist, verfügt sie über keine integrierten Dichtungen. Eine externe Gehäusedichtung schützt den Schmierstoff vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit aus der Umgebung.
Normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen ohne starke thermische Unterschiede zwischen Innen- und Außenring. Bei der Montage verringert sich dieses Spiel durch das Aufpressen des Innenrings auf den Lagersitz.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Dieser Spielraum erlaubt den Einsatz sowohl bei niedrigen Umgebungstemperaturen als auch bei betriebsbedingter Erwärmung. Der gewählte Schmierstoff ist stets auf die tatsächliche Betriebstemperatur der jeweiligen Lagerstelle abzustimmen.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig hält und führt die tonnenförmigen Rollen im Betrieb. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein relativ geringes Eigengewicht aus und bleibt innerhalb der Temperaturgrenzen von -30 bis +200 Grad Celsius stabil. Zudem widersteht er den gängigen mineralischen und synthetischen Industrieschmierstoffen.
Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Standardpräzision für Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Genauigkeitsklasse reicht für standardmäßige industrielle Anwendungen im Maschinenbau aus und ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung der Anschlussteile auf Welle und Gehäusebohrung.
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