TIMKEN
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Das Pendelrollenlager 22222 KEJW33C3 von TIMKEN (110x200x53 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radial- sowie kombinierte Axialkräfte auf.
Das Pendelrollenlager 22222 KEJW33C3 von TIMKEN ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 53 mm nimmt es hohe radiale sowie axiale Kräfte auf. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Temperaturen zwischen -30 und +200 Grad Celsius.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für schwere Konstruktionen, bei denen Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt auszugleichen sind. Durch den Schmierkanal mit Schmierbohrungen im Außenring (W33) lässt sich der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere führen. Die offene Bauform verlangt eine geschützte Einbauumgebung oder ein geeignetes externes Lagergehäuse. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit hohen Radiallasten und kombinierten Beanspruchungen im kontinuierlichen Industriebetrieb.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- und Abziehhülsen. Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft (C3) kompensiert thermische Ausdehnungen, die bei Erwärmung im Betrieb entstehen. Zudem berücksichtigt das C3-Lagerspiel die unvermeidliche Aufweitung des Innenrings beim Aufpressen auf den Kegelsitz. Bei der Auslegung sind die Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die Werkstoffeigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 zu beachten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 53 mm auf. Als Werkstoff dient durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für mechanische Stabilität und Formtreue im industriellen Dauerbetrieb sorgt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Innenbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage sowie die Demontage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen. Zudem lässt sich die Lagerluft beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz gezielt einstellen.
Die Lagerluftklasse C3 steht für ein größeres radiales Betriebsspiel als bei der Normalausführung. Dieser Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Innenring im laufenden Betrieb erwärmen. Zudem verringert sich die Lagerluft bei der Montage auf einer konischen Welle oder Hülse durch das Aufweiten des Innenrings.
Die Kennzeichnung W33 weist auf eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin. Über diese Konstruktion gelangt frischer Schmierstoff, wie Schmierfett oder Schmieröl, gleichmäßig und direkt zwischen beide Rollenreihen. Das erleichtert die Nachschmierung im Gehäuse und trägt zu einer kontinuierlichen Schmierung der Laufflächen bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs und der externen Dichtung des Gehäuses sollten Sie diesen thermischen Einsatzbereich ebenfalls berücksichtigen.
Offene Pendelrollenlager sind für den Betrieb in geschützten Maschinengehäusen oder Stehlagereinheiten konzipiert. Sie ermöglichen eine flexible Schmierung über zentrale Schmiersysteme sowie den einfachen Austausch von Schmierstoffen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sorgen in solchen Konstruktionen externe Gehäusedichtungen wie Labyrinth- oder Radialwellendichtringe.
The Timken Company
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