NACHI
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Das Pendelrollenlager 23026 EXQW33KC3 von NACHI (130x200x52 mm) nimmt hohe Radiallasten sowie Fluchtungsfehler auf und verfügt über eine kegelige Bohrung.
Das Pendelrollenlager 23026 EXQW33KC3 von NACHI eignet sich für schwere Industrieanwendungen mit wechselnden Beanspruchungen. Mit den Hauptabmessungen von 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite gleicht diese zweireihige Wälzlager-Konstruktion winklige Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist die Bauform für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Komponente zurück, wenn eine Nachschmiermöglichkeit im Betrieb und der Ausgleich von Fluchtungsfehlern gefordert sind.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in schweren Maschinenkonstruktionen zum Einsatz, bei denen Gehäusedurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Dank der integrierten Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff im Betrieb unmittelbar an die Rollensätze. Die Bauform eignet sich für mechanische Konstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte auf die Welle wirken. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 lässt sich das Bauteil präzise in bestehende Industrieanlagen integrieren.
Die Kennzeichnung K weist auf eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin, die eine Montage direkt auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse ermöglicht. Bei diesem Verfahren stellen Monteure das Lagerspiel durch gezieltes axiales Aufschieben ein. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen aus und trägt dazu bei, ein Verspannen des Wälzlagers nach dem Aufpressen auf die Welle zu vermeiden.
Die Hauptabmessungen betragen 130 mm Innendurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite. Die Fertigungsmaße entsprechen der Standardausführung mit Normaltoleranzen nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den fachgerechten Einbau sollten die Passflächen sowie die Wellen- und Gehäuseanschlüsse vorab mit diesen Maßen abgeglichen werden.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluft. Dieser zusätzliche interne Spielraum zwischen Rollen und Laufbahn dient dazu, ein Aufweiten des Innenrings bei kegeligem Sitz oder thermische Differenzen im Betrieb auszugleichen. Dadurch dreht das Lager auch bei Erwärmung ohne unzulässige innere Zwängungen.
Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (Kennzeichen W33) lässt sich Schmierstoff während der Wartung gezielt direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Vor der ersten Inbetriebnahme ist eine sachgerechte Erstbefettung erforderlich, da offene Lager herstellerseitig unbefettet ausgeführt sind.
Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) werden entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mit Hilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen befestigt. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die Radialluft verringert. Die Überprüfung der Lagerluftminderung erfolgt praxisnah meist mittels Fühlerlehre.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad bei der Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig. Für einen zuverlässigen Betrieb empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Kennwerte auf den tatsächlichen Temperaturbereich und die Umgebungsbedingungen der jeweiligen Anlage abgestimmt sind.
Zweireihige Pendelrollenlager besitzen eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch sich die tonnenförmigen Rollen selbsttätig einstellen. Die Konstruktion gleicht statische Fluchtungsfehler sowie dynamische Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb aus, ohne dass störende Kantenspannungen an den Wälzkörpern auftreten.
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