NKE
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| 20 | 15,28 € | 137,52 € |
Das Pendelrollenlager 22314 -E-K-W33 bietet mit seinen Maßen von 70x150x51 mm eine robuste Lagerung für hohe Radialkräfte bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22314 -E-K-W33 von NKE Steyr dient zur Aufnahme schwerer radialer sowie beidseitig axialer Kräfte in industriellen Wellenlagerungen. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht das Lager winklige Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring selbsttätig aus. Als offene Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig deckt diese Komponente einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in mechanisch stark beanspruchten Wellensträngen des Maschinenbaus zum Einsatz. Konstruktionen mit langen Wellen neigen unter Last zu elastischen Durchbiegungen oder montagebedingten Fluchtungsfehlern. Die zweireihige Wälzkörpergeometrie nimmt solche Winkelabweichungen im laufenden Betrieb auf, ohne dass es zu punktuellen Kantenpressungen kommt. Der Einbau empfiehlt sich vor allem in schweren Lagerstellen, bei denen hohe Stoßbelastungen auftreten.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12, die den Einbau auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen erleichtert. Dadurch lässt sich die normale Radiallagerluft bei der Befestigung präzise auf das geforderte Maß einstellen. Das Kennzeichen W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauweise erlaubt eine direkte und gleichmäßige Zufuhr von frischem Schmierstoff in das Wälzlagerinnere, was den regelmäßigen Nachschmierprozess im Gehäuse vereinfacht.
Die Hauptabmessungen betragen 70 mm Innendurchmesser (Bohrung), 150 mm Außendurchmesser und 51 mm Baubreite. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Bei der Auslegung der Lagerstelle sind diese genauen Anschlussmaße für den Wellen- und Gehäusesitz maßgeblich.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Innenbohrung mit dem Normkegel 1:12. Lager dieser Ausführung werden üblicherweise mit einer passenden Spannhülse oder direkt auf einem kegelig gearbeiteten Wellenzapfen fixiert. Über den axialen Aufschubweg lässt sich beim Einbau die gewünschte Betriebs-Lagerluft gezielt justieren.
Das Kürzel W33 bezeichnet eine werkseitig eingebrachte Schmiernut inklusive radialer Schmierbohrungen am Außenring. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch von der Gehäuseseite direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das reduziert Reibungsverluste und trägt dazu bei, dass der Schmierstoff unmittelbar dorthin gelangt, wo die Wälzkörper auf den Laufbahnen abrollen.
Im Inneren führt ein robuster Stahlblechkäfig die symmetrischen Tonnenrollen. Diese Käfigausführung hält hohen Drehzahlen sowie wechselnden Radialbeschleunigungen stand. Gleichzeitig erlaubt der Stahlblechkäfig einen weiten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad und widersteht gängigen Industrieölen sowie Standard-Schmierfetten ohne vorzeitige Materialermüdung.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die Lagerstelle über das umgebende Maschinengehäuse gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet werden. Eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff ist für den laufenden Betrieb erforderlich, wofür die integrierte Schmiernut im Außenring passende Anschlussmöglichkeiten bietet.
Das Lager verfügt über die normale Radiallagerluft (Standardausführung ohne CN-Zusatz). Da sich die Lagerluft beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert, sollte das Restspiel während des Aufschiebens mit einer Fühlerlehre kontrolliert werden, um ein Verklemmen der Wälzkörper nach der Endmontage zu vermeiden.
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