NKE
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Das Pendelrollenlager 22312 -E-K-W33 von NKE Steyr (60x130x46 mm) gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und nimmt schwere Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 22312 -E-K-W33 ist ein Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und Stoßbelastungen. Das Lager stammt von NKE Steyr und besitzt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 sowie die Hauptabmessungen 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite. Durch die balligen Rollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager kommt dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten auf rotierende Wellen wirken und mit Schiefstellungen gerechnet werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder lastbedingte Wellendurchbiegungen auftreten. Weil das Lager offen konstruiert ist, eignet es sich für den Einbau in geschützten Maschinengehäusen mit Nachschmiereinrichtung oder separater Gehäuseabdichtung. Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält seine Formstabilität auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Innenringbohrung, die eine Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen erlaubt. Beim Aufschieben verringert sich die normale Radiallagerluft messbar, was eine kontrollierte Einstellung der Passung ermöglicht. Das Merkmal W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diesen Schmierkanal gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen, was den Schmierstoffwechsel bei der Instandhaltung erleichtert.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 46 mm besitzt dieses Lager standardisierte Abmessungen. Die Innenringbohrung verläuft konisch im Verhältnis 1:12. Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und besitzt eine normale Radiallagerluft.
Die Kennzeichnung K steht für einen kegeligen Innensitz mit einer Steigung von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder mit passenden Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Durch das axiale Verschieben auf dem Konus lässt sich das radiale Betriebsspiel bei der Montage kontrolliert verringern.
Die Kennzeichnung W33 weist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin. Über diese Zuführung lässt sich Schmierstoff während des Betriebs direkt in das Lagerinnere leiten. Dies unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung zwischen den Rollenreihen und vereinfacht die laufende Instandhaltung.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtscheiben. Das Lager ist werksseitig ungefüllt und erfordert eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Vor Inbetriebnahme muss eine Schmierung mit geeignetem Fett oder Schmieröl erfolgen.
Mit Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt in diesem Bereich formstabil. Bei hohen Betriebstemperaturen ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für das thermische Niveau geeignet ist.
Zwei Reihen balliger Rollen laufen auf einer hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese sphärische Form ermöglicht es dem Innenring samt Rollensatz, sich im Gehäuse beweglich einzustellen. Dadurch werden statische Fluchtungsfehler sowie elastische Wellendurchbiegungen unter schweren Belastungen ohne Zwangsspannungen ausgeglichen.
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