23040 -E1A-XL-K-M-C4 Pendelrollenlager von FAG
23040 -E1A-XL-K-M-C4 Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 23040 -E1A-XL-K-M-C4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
200 mm
Außendurchmesser
310 mm
Breite
82 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
22 kg
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Pendelrollenlager FAG 23040 -E1A-XL-K-M-C4
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Pendelrollenlager FAG 23040 -E1A-XL-K-M-C4

Das Pendelrollenlager 23040 -E1A-XL-K-M-C4 von FAG vereint eine konische Bohrung mit C4-Lagerluft und Messingkäfig bei den Hauptabmessungen 200x310x82 mm.

Das Pendelrollenlager 23040 -E1A-XL-K-M-C4 ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere industrielle Lagerstellen, die hohe radiale Kräfte aufnehmen müssen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von FAG Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die offene Konstruktion ermöglicht eine gezielte Schmiermittelzufuhr über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 23040 -E1A-XL-K-M-C4?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Pendelrollenlager vor allem bei hohen radialen Lasten und auftretenden Fluchtungsfehlern. Durch die Kombination aus Tragfähigkeit und Winkeleinstellbarkeit bewährt sich die Baueinheit bei langen Wellenabständen, bei denen elastische Durchbiegungen auftreten. Der Messingkäfig führt die Rollensätze auch bei dynamischen Belastungen und Vibrationen zuverlässig. Die offene Ausführung erlaubt eine kontinuierliche Nachschmierung direkt über den Außenring in das Innere der Lagerung.

Was bedeuten die Kennzeichnungen K und C4 für Ihre Lagerauswahl?

Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12, wodurch sich das Lager direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen montieren lässt. Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Diese Auslegung gleicht den Luftverlust aus, der beim Aufpressen auf den Kegel entsteht oder durch starke Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring hervorgerufen wird. Für Wartungsarbeiten erleichtert die Schmiernut im Außenring das gezielte Einbringen von frischem Schmierstoff.

Welche Hauptabmessungen weist das Pendelrollenlager 23040 -E1A-XL-K-M-C4 auf?

Die Hauptabmessungen betragen 200 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 82 mm Breite. Diese Maße entsprechen der metrischen Baureihe 23040 in Standardausführung. Das Bauteil wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz gefertigt und fügt sich passgenau in entsprechende Gehäuseaufnahmen ein.

Warum besitzt dieses Pendelrollenlager eine konische Bohrung?

Mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht die konische Bohrung eine Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie direkt auf kegelig gefertigten Wellensitzen. Durch das axiale Verschieben des Innenrings lässt sich die radiale Lagerluft beim Einbau gezielt reduzieren und ein fester Sitz auf der Welle herstellen.

Was bedeutet die Lagerluft C4 beim Pendelrollenlager 23040 -E1A-XL-K-M-C4?

C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3 liegt. Dieser vergrößerte Spielraum fängt das Aufweiten des Innenrings beim Festziehen auf dem Kegelsitz auf. Zudem kompensiert die C4-Lagerluft betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring.

Wie erfolgt die Schmierung bei dieser offenen Lagerausführung?

Da das Pendelrollenlager offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine Gehäuseabdichtung. Zur Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch von außen direkt zwischen die beiden Wälzkörperreihen in den Kontaktbereich leiten.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad für dieses Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zusammen mit dem Messingkäfig und der erweiterten Lagerluft C4 bleibt die Funktionsfähigkeit auch bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen in Industrieanlagen gewahrt. Ein temperaturfester Schmierstoff ist für den oberen Temperaturbereich erforderlich.

Welche Eigenschaften zeichnen den verbauten Messingkäfig aus?

Der Messingkäfig führt die Wälzkörper mit definierter Führung und zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit aus. Der Werkstoff widersteht dynamischen Belastungen sowie Schwingungen im Betrieb. Zudem zeigt Messing bei Schmierstoffmangel ein vorteilhaftes Einlaufverhalten gegenüber den stählernen Laufflächen.

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