FAG
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| 30 | 6,10 € | 54,97 € |
Das Pendelrollenlager 22211 -E1-XL-K-C4 von FAG (55x100x25 mm) nimmt hohe Radiallasten und Fluchtungsfehler bei erhöhter Betriebstemperatur auf.
Das Pendelrollenlager 22211 -E1-XL-K-C4 von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager mit konischer Bohrung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite gleicht diese Konstruktion Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler eigenständig aus. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und geführt von einem Stahlblechkäfig, eignet sich das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring unterstützt die gezielte Nachschmierung im Betrieb.
Dieses Wälzlager eignet sich für Industriegetriebe und Förderanlagen, bei denen hohe radiale Kräfte und Stoßbelastungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen flexibel ein, ohne dass Kantenpressungen die Funktion beeinträchtigen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, bestimmen Sie den passenden Schmierstoff und das Dichtungskonzept für das Gehäuse bedarfsgerecht nach den jeweiligen Umgebungsbedingungen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spannhülsen. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft messbar. Hier kommt die stark erhöhte Lagerluft C4 zum Tragen: Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Festsitz und bei thermischer Ausdehnung im Betrieb ausreichend Restspiel behält. Konstruktionen mit hohen Betriebstemperaturen oder deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring benötigen diesen vergrößerten Spielraum.
Mit 55 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Baubreite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Die Innenbohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 konisch ausgeführt. Diese Geometrie erfordert bei der Konstruktion die passende Abstimmung auf den kegeligen Lagersitz oder eine entsprechende Spannhülse.
Dieses Kürzel kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3 liegt. Der vergrößerte Spielraum verhindert, dass das Lager nach dem Aufpressen auf eine Spannhülse oder bei starker Erwärmung im Betrieb verspannt und überhitzt.
Über eine Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Fett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen. Weil das Lager ungedichtet geliefert wird, stimmen Sie den Schmierstoff flexibel auf die Betriebstemperatur ab. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen übernimmt das umgebende Lagergehäuse.
Ausgelegt für ein Intervall von -30 bis +200 Grad Celsius, widersteht das Bauteil breiten Temperaturschwankungen. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bieten in dieser Spanne eine verlässliche Maßhaltigkeit. Wählen Sie für Grenzbereiche stets ein Schmiermittel mit passender Viskosität und Temperaturbeständigkeit.
Konische Innenringe mit Kennbuchstabe K eignen sich für Montagen auf kegeligen Wellenzapfen oder für die Befestigung mit Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Diese Bauart vereinfacht die exakte Ausrichtung. Zudem lässt sich über den axialen Verschiebeweg das verbleibende Betriebsspiel kontrolliert einstellen.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, entspricht das Pendelrollenlager den üblichen Normaltoleranzen für Industrieanwendungen. Diese Genauigkeitsklasse reicht für klassische Getriebe-, Förder- und Maschineneinheiten völlig aus, da sie Maßhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit für Standard-Wellensitze zweckmäßig verbindet.
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