SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,13 € | 249,55 € |
| 5 | 26,28 € | 236,40 € |
Das Pendelrollenlager 22315 E/C4 von SKF (75x160x55 mm) gleicht Schiefstellungen aus und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit Temperaturdifferenzen.
Das Pendelrollenlager 22315 E/C4 von SKF nimmt als Wälzlager hohe radiale Lasten bei gleichzeitig auftretenden axialen Kräften auf. Mit den Abmessungen 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite gleicht diese Konstruktion Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen flexibel aus. Dank des Stahlblechkäfigs und der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich das Lager für mechanisch beanspruchte Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert dabei die kontinuierliche Schmierstoffversorgung.
Die Bauform ist für Lagerungsstellen ausgelegt, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten können. Die balligen Rollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen Winkelfehler im Betrieb selbsttätig aus. Dadurch verteilen sich Radialkräfte gleichmäßig auf die Wälzkörper. In Kombination mit dem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist die Baueinheit für Umgebungen mit thermischen Einflüssen geeignet.
Die Ausführung mit stark erhöhter C4-Radiallagerluft trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden, falls Erwärmung oder feste Wellenpassungen den radialen Spielraum einengen. Ergänzend unterstützt die erhöhte P5-Laufgenauigkeit einen gleichmäßigen und vibrationsarmen Rundlauf trotz der Maßgenauigkeit nach Normalklasse PN. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lassen sich Schmierintervalle direkt auf die Umgebungsbedingungen abstimmen. Über Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierstoff direkt zugeführt.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 55 mm entspricht das Lager den standardisierten Einbaumaßen. Diese Werte ermöglichen die Integration auf entsprechenden Wellenzapfen oder in Lagergehäusen. Vor der Montage sollte der radiale und axiale Bauraum der Lagerstelle geprüft werden.
C4 bezeichnet eine stark erhöhte radiale Lagerluft über dem Standardniveau und über der Stufe C3. Dieser erweiterte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahn kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen oder festem Passungssitz, damit die Wälzkörper im Betrieb nicht klemmen.
Als offenes Lager ist diese Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert. Das Schmiermittel gelangt direkt an die Kontaktflächen, weshalb die Lagerstelle über die umgebende Konstruktion vor Verunreinigungen geschützt werden sollte. Gleichzeitig ermöglicht die offene Bauweise eine direkte Nachschmierung und Kontrolle im Betrieb.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere leiten. Dieses Konstruktionsmerkmal unterstützt eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung an den beanspruchten Laufbahnen und am Stahlblechkäfig, ohne dass das Lager dafür demontiert werden muss.
Diese Spezifikation kombiniert die normale Maßhaltigkeit PN für Hauptabmessungen wie Bohrung und Durchmesser mit der Präzisionsklasse P5 für die Laufgenauigkeit. Die Wälzkörper laufen dadurch besonders gleichmäßig ab, was Rundlauffehler minimiert und den ruhigen Lauf der Welle begünstigt.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen sollte die thermische Eignung des Schmierstoffs beachtet werden.
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