NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,15 € | 136,00 € |
| 20 | 14,32 € | 128,83 € |
Das Pendelrollenlager 22312 EAE4C3 von NSK gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt bei den Maßen 60x130x46 mm schwere Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 22312 EAE4C3 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich der zweireihige Rollensatz bei Durchbiegungen oder Schiefstellungen der Welle selbsttätig ein. Diese offene Ausführung wird aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt und besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. NSK fertigt diese Ausführung in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager nimmt hohe Radialkräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring konstruktionsbedingt aus. Die sphärische Außenringlaufbahn ermöglicht die freie Selbsteinstellung der tonnenförmigen Rollen bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsungenauigkeiten. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff gezielt direkt zwischen die beiden Rollenreihen in die Laufbahnen einbringen.
Die Ausführung mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 bietet ein vergrößertes radiales Lagerspiel im Ausgangszustand. Diese Luftreserve gleicht thermische Dehnungen aus, wenn zwischen Innenring und Außenring im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede auftreten. Gleichzeitig beugt das erweiterte Spiel mechanischen Verspannungen vor, falls feste Passungssitze auf der Welle oder in der Gehäusebohrung das Radialspiel nach der Montage einengen.
Das Pendelrollenlager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 46 mm auf. Mit diesen Abmessungen eignet sich das Lager für entsprechende Wellendurchmesser und ermöglicht den Einbau in passende Gehäusekonstruktionen.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Dehnungen im Betrieb aus und beugt Lagerspannungen vor, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse das Radialspiel einengen.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über die integrierte Schmiernut und Schmierbohrungen am Außenring. Durch diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen einbringen, sodass der Schmierfilm auf den Laufflächen im laufenden Betrieb aufgefrischt werden kann.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind so ausgelegt, dass die Formstabilität und Führung der Rollen auch bei thermischer Belastung erhalten bleiben.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die beiden Rollenreihen und hält die Rollen auf Abstand. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei stabiler Führung aus und lässt sich mit gängigen Schmierstoffen kombinieren.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab.
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