NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 45,34 € | 408,04 € |
Das Pendelrollenlager 22226 EAKE4C3 von NSK eignet sich mit konischer 130-mm-Bohrung und C3-Lagerluft für schwere Radiallasten sowie Fluchtungsfehler.
Das Pendelrollenlager 22226 EAKE4C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es nimmt sehr hohe radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Mit den Hauptabmessungen von 130 mm Bohrung, 230 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite sowie der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Das Lager nimmt primär hohe radiale Lasten an Lagerungsstellen auf, an denen winkelige Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn und kompensieren Fluchtungsfehler dynamisch. Durch den Stahlblechkäfig und den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad arbeitet das Lager sicher in industriellen Antrieben und mechanischen Wellenlagerungen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine präzise Montage direkt auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse. Beim Aufschieben des Innenrings reduziert sich das radiale Lagerspiel. Die leicht erhöhte Lagerluft C3 gleicht diesen Einpressverlust sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Zur Schmierung verfügt der Außenring über eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen, über die Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze gelangt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 64 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Standardreihe für Pendelrollenlager und bilden die Basis für die passende Gehäuse- sowie Wellenauslegung.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist bei Lagern mit konischer Bohrung vorteilhaft, da sich die Lagerluft beim Festziehen auf der Hülse oder dem Wellensitz verringert und im Betrieb Wärmedehnungen aufgenommen werden.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Der Außenring ist mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt in das Lagerinnere nachführen, während eine externe Gehäusedichtung das Eindringen von Schmutz verhindert.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Dank des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) und des robusten Stahlblechkäfigs behält das Wälzlager auch bei erhöhter Betriebstemperatur seine Formstabilität, sofern ein entsprechend temperaturbeständiger Schmierstoff verwendet wird.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12 vereinfacht den Einbau auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Zudem erlaubt die axiale Verschiebung auf dem Kegelsitz ein gezieltes Einstellen der verbleibenden Radialluft während der Montage.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Rollen. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und widersteht mechanischen Belastungen sowie Vibrationen im laufenden Betrieb.
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