FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,71 € | 640,59 € |
| 3 | 67,43 € | 606,87 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23130 -E1A-XL-M-C4 (150x250x80 mm) bietet mit Messingkäfig und C4-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Schiefstellungen.
Das Pendelrollenlager 23130 -E1A-XL-M-C4 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es nimmt hohe Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn ermöglicht den Ausgleich von Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen zwischen Innen- und Außenring. Für eine gezielte Schmierstoffzufuhr verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen, wodurch das Schmiermittel direkt in das Lagerinnere geleitet werden kann.
Diese Baugröße kommt vor allem bei Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen und dynamischen Winkelfehlern zum Einsatz. Da dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt ist, deckt es auch anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen ab. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Schwingungsbeanspruchungen oder raschen Drehzahländerungen spurtreu in den Laufbahnen des Innen- und Außenrings.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte radiale Spielraum wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen, wenn große Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, stimmen Konstrukteure die Schmierstoffauswahl sowie die externe Gehäuseabdichtung exakt auf die Erfordernisse der jeweiligen Lagerstelle ab. Die offene Konstruktion ermöglicht zudem ein gezieltes Nachschmieren und Spülen der Wälzkörper im eingebauten Zustand.
Ein offenes, zweireihiges Wälzlager mit tonnenförmigen Rollen für schwere Industrieanwendungen. Es gleicht statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt die Konstruktion hohe kombinierte Radial- und Axialbelastungen zuverlässig im Dauerbetrieb auf.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Baubreite von 80 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Überprüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit.
Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft über dem C3-Niveau. Dieses radiale Spiel ist erforderlich, wenn starke Erwärmungen im Betrieb zu einer Wärmedehnung der Welle führen oder enge Einbaupassungen das Lagerspiel nach der Montage messbar verringern.
Der massive Messingkäfig (Kennzeichnung M) zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen bleibt er auch bei starken Drehzahlwechseln, stoßartigen Radialbeschleunigungen und höheren Temperaturen formstabil und führt die Rollensätze präzise.
Die Schmierung erfolgt über eine im Außenring integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dadurch gelangt frisches Schmierfett oder Schmieröl direkt radial zwischen die beiden Rollenreihen. Da das Lager ungedichtet ausgeliefert wird, ist eine funktionierende Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutzeintrag notwendig.
Die thermische Einsatzgrenze reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl die Formstabilität des 100Cr6-Stahls als auch der Messingkäfig sind auf dieses Spektrum ausgelegt. Achten Sie bei hohen Temperaturen darauf, Schmierstoffe zu wählen, die für diesen Wärmebereich spezifiziert sind.
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