FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,67 € | 278,68 € |
| 5 | 29,35 € | 264,00 € |
Das Pendelrollenlager 23022 -E1A-XL-M-C4 von FAG mit den Maßen 110x170x45 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus.
Das Pendelrollenlager 23022 -E1A-XL-M-C4 ist ein Wälzlager von FAG für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 45 mm nimmt dieses offene Lager radiale und axiale Kräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Winkelfehler der Welle selbsttätig aus. Als Werkstoff dient durchgehärteter Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die sphärische Laufbahn im Außenring ermöglicht den Wälzkörpern eine freie Ausrichtung, wodurch Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen während des Laufs kompensiert werden. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring dient dem direkten Nachschmieren im laufenden Betrieb. Weil das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich an bestehende Schmiersysteme anbinden, sodass Schmierfett oder Schmieröl bedarfsgerecht zugeführt werden kann.
Die Ausführung -E1A-XL-M-C4 besitzt einen geführten Messingkäfig sowie eine stark vergrößerte Radiallagerluft C4. Diese Auslegung empfiehlt sich bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder Wärmeeintrag über die Welle. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad verringert die Wärmeausdehnung das interne Lagerspiel; die C4-Lagerluft wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. Der Messingkäfig hält mechanischen Belastungen sowie Vibrationen stand.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen den Einbau auf entsprechenden Wellen und in passenden Lagergehäusen. Vor der Montage sollten die Gehäusetoleranzen sowie der Wellensitz sorgfältig geprüft werden.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Bereich der Standardluft liegt. Sie dient dazu, Wärmedehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen oder festen Presspassungen auszugleichen. Dadurch läuft das Lager auch unter thermischer Beanspruchung ohne innere Verspannung.
Dieses Modell ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Es erfordert eine externe Abdichtung über das umgebende Gehäuse, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden. Gleichzeitig erlaubt die offene Bauform eine bedarfsgerechte Schmierstoffversorgung mit Schmieröl oder Schmierfett.
Der mit dem Kennbuchstaben M bezeichnete Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen stabil. Massives Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schockbelastungen sowie Vibrationen aus. Zudem bietet der Werkstoff vorteilhafte Notlaufeigenschaften und eignet sich für dauerhaft hohe Betriebstemperaturen.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen. Über diese Zuführung gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen und verteilt sich gleichmäßig auf den Laufbahnen. Dies erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im eingebauten Zustand innerhalb geschlossener Gehäuse.
Der spezifizierte Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Bei hohen Betriebstemperaturen empfiehlt sich der Einsatz eines entsprechend temperaturbeständigen Schmierstoffs.
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