FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,43 € | 635,35 € |
| 3 | 66,88 € | 601,90 € |
Das Pendelrollenlager 22324 -E1-XL-K-C4 von FAG bietet mit 120x260x86 mm hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern im schweren Maschinenbau.
Das Pendelrollenlager 22324 -E1-XL-K-C4 nimmt schwere Radiallasten sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Als zweireihiges Rollenlager gleicht es Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von FAG besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Instandhalter und Konstrukteure setzen diese Bauform vor allem dort ein, wo hohe Belastungen und elastische Verformungen der Anschlusskonstruktion zusammentreffen.
Dieses Lager eignet sich für stark beanspruchte Industrieanwendungen und schwere Antriebe, bei denen Durchbiegungen der Welle auftreten. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht das Pendelrollenlager Winkelfehler ohne unzulässige Kantenspannungen aus. Das offene Design erleichtert die kontinuierliche Schmiermittelzufuhr im laufenden Betrieb. In Kombination mit passenden Gehäusen bildet das Wälzlager eine tragfähige Lagerstelle für Wellen unter hohen mechanischen Beanspruchungen.
Die konische Bohrung mit Kegel 1:12 (Kennzeichnung K) ermöglicht eine gezielte Montage direkt auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Über das axiale Verschieben stellen Monteure das Betriebsspiel präzise ein. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht den Luftverlust beim Aufpressen des Innenrings sowie temperaturrelevante Ausdehnungen im Vollastbetrieb aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 86 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen und ermöglichen einen passgenauen Einbau in standardisierten Industriegehäusen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Standard-Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage und Demontage auf Wellen mithilfe von Spannhülsen oder direkt auf kegelig bearbeiteten Wellenzapfen. Gleichzeitig lässt sich die Lagerluft beim axialen Aufpressen präzise justieren.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft über dem Standardbereich. Dieser Spielraum verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn der Innenring durch den konischen Presssitz aufgeweitet wird oder hohe Betriebstemperaturen zu einer ungleichmäßigen Wärmeausdehnung von Welle und Gehäuse führen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, besitzt der Außenring eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt zwischen die Rollenreihen zuführen. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Lagerstelle vor Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust.
Das Wälzlager ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig unterstützen Formstabilität und Tragfähigkeit auch bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen in industriellen Dauerläufern.
Das Pendelrollenlager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet den Standard für Maß- und Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau, sodass ein passender Einbau auf Standardwellen begünstigt wird.
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